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	<title>Liu He Ba Fa Blog &#187; Erfahrungen</title>
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	<description>Das Liu He Ba Fa Blog</description>
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		<title>Erfahrungen der SchülerInnen mit Liuhe Bafa</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 19:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>liuhe-bafa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dorothee, 47 Jahre, Videodesignerin und Lehramtsanwärterin: Nach einigen Jahren der Beschäftigung mit den sogenannten &#8220;inneren&#8221; chinesischen Kampfkünsten (Neijia) scheint mir Liuhe Bafa noch deutlicher auf all die nicht ausgeschöpften Potentiale in uns zu verweisen. Es ist eine zunächst recht mühselige Arbeit an Bewegungen, die ich zuvor niemals ausprobiert hatte, um Präsenz und Wirksamkeit in jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Dorothee, 47 Jahre, Videodesignerin und Lehramtsanwärterin: </strong></p>
<p>Nach einigen Jahren der Beschäftigung mit den sogenannten &#8220;inneren&#8221; chinesischen Kampfkünsten (Neijia) scheint mir Liuhe Bafa noch deutlicher auf all die nicht ausgeschöpften Potentiale in uns zu verweisen. Es ist eine zunächst recht mühselige Arbeit an Bewegungen, die ich zuvor niemals ausprobiert hatte, um Präsenz und Wirksamkeit in jedem Moment zu erlangen. Aber nach gut einem Jahr Training fühlt sich das Ganze schon viel besser an &#8211; beim Üben und danach und es bleibt spannend!</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Heinz, 64 Jahre, nicht mehr berufstätig:</strong></p>
<p>Vor ca. 26 Jahren habe ich in einem Familienbildungswerk mit der 24er Taiji-Form angefangen, nach 3 Jahren wechselte ich dann zu Yürgen Oster in die TAO-Akademie, an der in monatlichen Workshops der chinesische Meister Fei Yüliang Qigong, Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan unterrichtete. 1992 lernte ich dann durch Thomas Helmchen, meinen zwischenzeitlichen Lehrer, Friedhelm Tippner kennen, in dessen Ying Men Schule ich nunmehr lerne und trainiere.</p>
<p>Seit über einem Jahr lerne ich dort nun Liuhe Bafa und stelle immer mehr fest, daß diese Art der Bewegung mir von allen anderen bisher kennengelernten am meisten zusagt. Die Bewegungen sind zwar ziemlich kompliziert, aber ich merkte schon bald, daß mein Körper sich dabei unwillkürlich ganzheitlich bewegt und in der Abfolge der einzelnen Bilder der Form immer mehr innere Dynamik entwickelt. Darüber hinaus wirkt das Liuhe Bafa m.E. auch auf die anderen Kampfkünste, bei mir vorrangig Xingyiquan, welches sich im Rahmen meiner Möglichkeiten dadurch besser entwickelt.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Annette, 46 Jahre, Architektin:</strong></p>
<p>Das Liuhe Bafa beinhaltet für mich eine Erfahrung des endlosen Lernens mit immer neuen Bewegungen und Inhalten. Diese Art der Bewegung hat für mich Zukunft, das Üben der Form ist keine Wiederholung im Sinne von &#8220;Drill&#8221; und wenn ich mal alle Bilder vom Ablauf auswendig gelernt habe, was ja eine ganze Menge ist und auch viel Zeit erfordert, wird es nicht langweilig, denke ich, weil ich mich hoffentlich dabei verändere.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Thomas, 46 Jahre, Kommunalbeamter:</strong></p>
<p>Seit nunmehr über 23 Jahren beschäftige ich mich mit den chinesischen Kampfkünsten. Als sich mir vor über einem Jahr die Gelegenheit eröffnete mit dem Liuhe Bafa-Unterricht zu beginnen, war ich zuerst etwas skeptisch &#8211; die klassischen &#8220;Inneren Kampfkünste&#8221; sagten mir nur bedingt zu. Was ich jedoch bis heute lernen durfte (ca. 1/6 der Form) begeistert mich zusehends. Zum Beispiel arbeitet man gleichzeitig in verschiedene Richtungen und wechselt dabei auch ständig die Höhe. In den äußeren Bewegungsabläufen sind häufig weitere kleinere Bewegungen, die es erstmal zu entdecken gilt, &#8220;eingefaltet&#8221; bzw. verborgen. Dies macht manchmal einen Knoten ins Hirn, steigert aber &#8211; wenn man es mal verstanden hat &#8211; u.a. enorm die Wirksamkeit der Aktionen; ich habe den Eindruck, daß mich Liuhe Bafa dem Verständnis von effektiver Körpermechanik deutlich näher bringt und im positiven Sinne noch Jahre beschäftigen wird.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Iris, 43 Jahre, Künstlerin:</strong></p>
<p>Beim Lernen von Liuhe Bafa ist es wie beim Malen &#8211; erwartet man nichts, dann erlebt man die größten Überraschungen. Sehen lernen ist eine wichtige Voraussetzung neben Wissen und Intuition, um seine eigene künstlerische Arbeit weiterentwickeln zu können. Die gleichen  Voraussetzungen versuche ich zu benutzen, um Liuhe Bafa zu Lernen.</p>
<p>Nach fünf Monaten Liuhe Bafa-Training stelle ich fest, daß ich mehr gelernt und erfahren habe als in den sechs Jahre zuvor beim Taijiquan in einer anderen Schule. Beim Taijiquan habe ich die Form durch Nachahmung gelernt, wie bei einem Tanz als bloßer Ablauf von Bewegungen. Techniken, die man durch Beobachtung nicht erkennen kann, konnte man dort nicht lernen.</p>
<p>Seitdem ich Liuhe Bafa und Baguazhang trainiere, lerne ich die Techniken zusammen mit den Bewegungen. Ich bin jetzt, nach dieser kurzen  Zeit, eher in der Lage festzustellen, ob eine Bewegung stimmt oder nicht. Das macht dann natürlich auch mehr Spaß, wenn man durch effektive Bewegungen festellen kann, daß etwas funktioniert. Das macht neugierig  darauf, was es noch zu entdecken gibt.</p>
<p>Natürlich ist mein Körper, der allzuoft sitzen oder stehen muß, noch nicht in der Lage alle Bewegungen richtig zu machen, aber ich freue mich über jeden Teilerfolg, besonders, wenn diese Bewegungen unbewußt im Alltag auftauchen und Abläufe erleichtern. Dadurch stelle ich immer wieder fest, daß mein Körper zu sehr von meinem Kopf gesteuert wird als von seinen Sinnen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Stefanie, 39 Jahre, Unternehmensberaterin und QM-Trainerin:</strong></p>
<p>Ich trainiere nun seit fast einem Jahr Liuhe Bafa in der Ying Men Schule. Meine Trainingszeit ist montags von 19.30 bis 22.00 Uhr. Jede Woche kämpfe ich mit meinem inneren Schweinehund, der mir zuflüstert &#8220;Du must um 5.30 Uhr raus &#8211; geh&#8217; lieber früh ins Bett&#8221;. Meistens aber verliert er den Kampf und ich mache mich samt Schwert auf den Weg. Und wenn es dann einmal losgeht, kommt wie immer die Begeisterung, aber dies ist nicht der einzige Grund, warum ich mich aufraffe. Vielmehr ist es das Gefühl der Frische und einzigartigen Wahrnehmung des Geistes, die ich nach einem 16 Stunden Tag erstaunlich finde und die mich auch am nächsten Tag noch begleitet. Der Schwertkampf ist mein absoluter Favorit, die fließenden Bewegungen in Verbindung mit der Klinge faszinieren mich. Daher weiß ich, dass ich auch zukünftig meinen Schweinehund besiegen werde und in einer netten Runde meinen Körper neu erleben will.</p>
<p>Und darüber hinaus &#8211; seitdem ich Liuhe Bafa lerne, oder besser, es versuche, fällt mir auf, daß mein Körper sich doch wieder eine ganze Ecke geschmeidiger bewegen läßt. Das wirkt sich auch sehr positiv auf meine Rückenprobleme (die typisch deutsche Sitzkrankheit) aus. Meine Schuh-Einlagen, die ich seit über 10 Jahren trage, kann ich auch seitdem immer häufiger weglassen und trainiere auch ohne. Auch wenn ich mir manche Zusammenhänge noch nicht erklären kann, das Ergebnis finde ich klasse!</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Karin, 51 Jahre, Alexander-Technik-Lehrerin und Webdesignerin:</strong></p>
<p>Liuhe Bafa gefällt mir ganz ausgezeichnet, die tiefen Prinzipien von Kampf und Bewegung genauso wie die kleinen Geheimnisse. Ich mag die Ganzkörperbeweglichkeit, die im Liuhe Bafa verlangt und gefördert wird, die Bewegungen aus meiner Körpermitte heraus – wie Wasser in seinen unterschiedlichen Aggregatszuständen. Wenn ich mich mit der Form beschäftige, stellt sich Ruhe und Geschmeidigkeit ein. Ich bin mir sicher, dass man den Schülern, die Liuhe Bafa praktizieren, ansehen kann, wie sich ihre Energie und körperliche Präsenz erhöhen.</p>
<p>Nicht ohne Grund bin ich seit 1993 eng mit der Ying Men Schule verbunden. Hier kann ich im wöchentlichen Training und bei Wochenendseminaren beständig weiter lernen &#8211; bei einem herausragenden Lehrer.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Iris, 40 Jahre, Tanzpädagogin und Theatermacherin:</strong></p>
<p>In meinen Berufen bin ich darauf angewiesen, meinen Körper, als mein Arbeitsmaterial, ganzheitlich fit und beweglich zu halten. Dabei kommt mir das Liuhe Bafa sehr entgegen. Nicht nur Körperbildung und -wahrnehmung werden geschult, sondern auch Raumrichtungen und -ebenen sowie Rhythmus und Dynamik. Interessant für mich ist dabei, daß in einer einzigen Bewegung mehrere Richtungen, Ebenen etc. beinhaltet sind. Das erweitert mein Bewegungsrepertoire erheblich.</p>
<p>Um in meiner Arbeit eine Handlung oder einen Tanz zu entwickeln, neu zu schöpfen, ist es wichtig, einen Zustand der Neutralität zu erreichen. Dies kann ich durch Üben des Liuhe Bafa beschleunigen und verfeinern (siehe z.B. die 5. äußere Methode).</p>
<p>Die 6 Harmonien des Liuhe Bafa sind wie ein Leitfaden zum Füllen meiner gefundenen Gesten. Hier kann ich Absicht, Energie, Bewußtsein, Atmung und Geist in Verbindung mit meinem  Körper trainieren und somit Ausstrahlung und Präsenz auf der Bühne potenzieren. In Körper und Geist beweglich zu sein wie das Wasser ist eigentlich alles, was ich brauche und mag.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Philipp, 29 Jahre, Bierbrauer:</strong></p>
<p>Da ich in meinem Beruf hauptsächlich körperlich arbeite, interessieren mich die inneren Kampfkünste mit ihrem Ziel, sich verschleißfreier zu bewegen und mit weniger Aufwand mehr Wirksamkeit zu erlangen, schon seit einigen Jahren. Als ich dann vor gut einem Jahr die Gelegenheit bekam Liuhe Bafa zu erlernen, war ich zwar zunächst skeptisch, wollte aber dennoch wissen, ob es tatsächlich ein so herausragendes System ist wie oft behauptet wird. Dies fand ich erstaunlich schnell bestätigt. Die Möglichkeiten meinen Körper effektiver einzusetzen, im Training wie im Alltag, haben sich seit dem Beginn des Liuhe Bafa-Trainings deutlich verbessert und es fällt mir wesentlich leichter, Prinzipien anderer innerer Systeme umzusetzen. Hinzu kommt noch die Arbeit mit dem Yi, der Absicht, auf die im Liuhe Bafa großen Wert gelegt wird, die mir einen erstaunlichen Pluspunkt in meinem Umgang mit dem Alltag bringt. Ich denke, daß das Liuhe Bafa, ernsthaft praktiziert, dem Lernenden mehr Freiheit im Denken und Handeln vermitteln kann. Außerdem macht mir diese Art der Bewegung unglaublich viel Spaß, auch wenn es manchmal harte Arbeit ist.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Tina, 30, Kunststudentin:</strong></p>
<p>Nach Xingyiquan und Baguazhang ist Liuhe Bafa nun der dritte Stil, den ich in der Ying Men Schule erlerne. Für mein Empfinden verbindet es die besten Elemente anderer Stile zu einer Melange, die gleichermaßen Körper und Geist fördert: Den Körper durch die Beweglichkeit, die ihm abverlangt, oder, noch richtiger, überhaupt erst wieder ermöglicht wird, durch die Beschäftigung mit den vielen Feinheiten, den subtil angedeuteten Bewegungen, die vielleicht gerade den Reiz dieser wunderschönen Form ausmachen; den Geist durch die Arbeit mit dem Yi, der Absicht, die eine so große Rolle spielt.</p>
<p>Für mich auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung, die meinen Blick für die Details anderer Formen geschärft hat &#8211; für Anfänger sicherlich eine Möglichkeit, von Allem das Beste in einer Form zu lernen. Bestimmt nicht einfach, aber lohnenswert!</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Kai, 45 Jahre, Unternehmer:</strong></p>
<p>Auch wenn die Bewegungen zunächst sehr ungewohnt waren, sind sie für mich nach einiger Zeit so etwas wie ein vertrauter Ort geworden, an dem ich mich sehr wohl fühle und an dem ich immer mehr neue Dinge entdecke.</p>
<p>Auch lassen sich die Prinzipien, die wir dort lernen, wunderbar in andere Lebensbereiche  &#8220;mitnehmen&#8221;. Egal ob es sich um Bewegungen im üblichen Sinne wie einfaches Gehen bis hin zum Skilaufen oder um mehr geistige oder kommunikative Tätigkeiten während der Arbeit handelt: Die Dinge gewinnen eine neue Qualität!</p>
<p>Ausgelöst durch diese Bewegungen bekommt der Begriff Mühelosigkeit für mich schrittweise eine persönliche Bedeutung.</p>
<p>Abgesehen davon habe ich während der letzten 25 Jahre, in denen ich Erfahrungen mit verschiedenen Kampfkünsten sowie Taiji und Qigong machen durfte, noch keine Bewegungsform erlebt, bei der sich ein so angenehmes Körpergefühl einstellt.</p>
<p>Zugegeben, die Form ist anfangs etwas mühsam und die Wirkung erschließt sich erst schrittweise durch regelmäßiges Üben, aber es lohnt sich, nicht schon am Anfang das Handtuch zu werfen, sondern am Ball zu bleiben.</p>
<p>&#8212;</p>
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