Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Seminar mit Mike Sigman – eine Rückschau

Freitag, 1. Oktober 2010 15:41

Am 25./26. September 2010 konnte die Ying Men Schule endlich wieder ihrer Tradition folgen, von Zeit zu Zeit hochkarätige Gastreferenten einzuladen, um ihren SchülerInnen sowie Gästen die Gelegenheit zu geben, mal “über den Tellerrand” zu schauen.

Mike Sigman aus den USA ist ein international gefragten Kenner, Könner und Vermittler der “inneren” Prinzipien und Körpermechaniken der Neijia (= Innere Stile) und es war uns eine besondere Ehre und Freude, ihn für ein Wochenend-Seminar gewonnen zu haben.

Mike hatte eine wahre Tour de Force hinter sich: Von Colorado, USA mit viermal den Flieger wechseln nach Wien, wo er am Wochenende zuvor ein Seminar gab, dann von Wien mit dem Zug nach Antwerpen – er hatte vor, Freunde zu besuchen und man klaute ihm während der Fahrt den Koffer, so daß er sich neu ausstatten mußte. Nicht genug der Pannen, ursprünglich wollte ich ihn am Donnerstag in Neuss vom Bahnhof abholen, jedoch hatte in Belgien ein anderer Zug die Oberleitung beschädigt und seiner hing stundenlang auf der Strecke fest. Glücklicherweise hatten wir den Freitag ja noch als “Puffertag” und Mike konnte sich vor dem Seminar im Hotel von den Reisestrapazen erholen.

Zu Mikes Seminar kamen 26 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland – wir begrüßten BesucherInnen aus Köln, Herne, Münster und Osnabrück, Wedemark, Leipzig, Bonn und Hannover; aus Belgien reiste eine 4köpfige Gruppe an und der Teilnehmer mit dem wahrscheinlich weitesten Anfahrtsweg kam aus Norwegen.

Dann ging’s endlich los – unterstützt von Ingo aus Leipzig, der sich freundlicherweise und gekonnt während der zwei Tage als Übersetzer zur Verfügung stellte (an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön!), erläuterte Mike seine speziellen “Aufwärmübungen”, die als Partnertraining ausgeführt wurden. Schwerpunkt dabei war es, während des Drucks, den der eine Partner auf den anderen ausübte, entspannt zu bleiben, den “groundpath” zu erspüren, sich optimal auszurichten und dadurch die Drücke in den Boden abzuleiten. Die Übungen bauten aufeinander auf und wurden nach und nach anspruchsvoller – Mike brachte das Ganze didaktisch hervorragend rüber. Im Anschluß wurde die Aufgabe “umgekehrt”, wir sollten über den groundpath die Richtung umkehren und den Partner mit Hilfe des “Yi” (= Absicht) und des Zentrums möglichst mühelos bewegen – eine Vorübung zur Generierung der “Pang”-Energie (Pangjin = [an]schwellende Kraft/Wirkung).

Im Anschluß des ersten Seminartages genehmigten wir uns noch ein Bierchen und einen Happen Essen; eine gute Gelegenheit, sich bei einem gemütlichen Plausch näher kennen zu lernen.

Am Sonntag wurde das samstags Gelernte dann vertieft: Im ersten Teil erläuterte Mike die Zusammenhänge von Atmung und Bewegung sowie, wenngleich zunächst nur rudimentär, sein Konzept des “suit”, des Anzugs, und sparte auch nicht mit entsprechenden Demonstrationen. Der Mann verfügt wirklich über enorme “internal strength”, wie ich, da ich ihm fast ständig als Demo-Partner assistierte, nur bestätigen kann. Als er beispielsweise einige Fajins (explosive Freisetzung von Wirkkraft) an der Stirnwand des Raumes vorführte, rummste es wirklich heftigst und ich war nur froh, daß er sich die Stahlbetonwand ausgesucht hatte und nicht die angrenzende Trennwand – er hätte sie mit Sicherheit zerlegt …

In der letzten Hälfte trainierten wir dann Anwendungen mit Partner; das Qinna (Qinna = Greifen und Kontrollieren, hier sind speziell Hebeltechniken gemeint), das Mike unterrichtete, war prinzipiell auf den vorangegangenen Übungen aufgebaut. Mike korrigierte bzw. half wieder wie schon am Samstag geduldig allen TeilnehmerInnen, wenn’s mal nicht auf Anhieb klappte und stellte sich bereitwillig allen Fragen.

Hier nun eine kleine Fotostrecke:

Mike bei der Einführung, rechts Ingo, der für uns übersetzte

Im Unterricht

Testen unter Mikes Aufsicht

Fühlen des "Groundpath"

Mike war stets mit Rat und Tat dabei

Hier bekomme ich ein paar Tips; wie man sieht, ging's locker zu

Fleißig üben ...

... mit Geduld und Erklärungen wird das Problem gelöst ...

... und wieder fleißig weiterüben ...

... Mike war immer zur Stelle und half, wo er konnte

Qinna am Sonntag

Mike zeigt unseren Gästen aus Belgien die Dantian-Rotation ...

... mit dem Speer kann man besser erläutern ...

... gar nicht so einfach!

Das Bier nach dem Seminar ist wohlverdient!

Fazit: Mikes angenehm unaufgeregte Art zu unterrichten, seine große Sachkompetenz und sein didaktisch beispielhaft strukturierter Aufbau sowie die entspannte, freundliche Atmosphäre unter allen TeilnehmerInnen machten diese zwei Tage zu einem schönen und lehrreichen Seminarwochenende. Und vielleicht sehen wir uns alle in 2011 bei einem weiteren Seminar mit Mike wieder …

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SANDA.2010 in Herne

Montag, 20. September 2010 9:42

Am vergangenen Samstag (18.09.2010) hatte ich die Ehre und das Vergnügen, einer Einladung von Christian Kubiak *) folgend, als Supervisor bei den ersten Sanda-Wettkämpfen der Kung-Fu Schule Herne das ungemein spannende Wettkampfgeschehen aus nächster Nähe beobachten zu können. Sanda ist die chinesische Variante des (sportlichen) Vollkontakt-Kampfes, mehr darüber erfahrt Ihr hier.

Da es sich bei diesem Event um einen Wettbewerb traditioneller Kung-Fu Schulen handelte, war es für die TeilnehmerInnen Pflicht, vor den eigentlichen Wettkämpfen eine beliebige Hand- oder Waffenform aus ihrem jeweiligen Stil zu laufen – dadurch wurde das Ganze nicht nur optisch “aufgelockert”, sondern für die zahlreichen Zuschauer auch interessanter gestaltet. 6 Schulen waren mit ihren KämpferInnen vertreten, es gab insgesamt 9 Durchgänge zu je 3 x 2 Minuten mit einer Minute Pause, 8 Kämpfe fanden in der sogenannten N-Klasse statt, d.h., die TeilnehmerInnen dieser Klasse starten zum ersten Mal oder haben maximal schon 3 Kämpfe bestritten.

Erfreulicherweise bekam ich nichts zu tun (dem Supervisor obliegt es u.a., bei strittigen Fragen das letzte Wort zu sprechen), denn alle Kämpfe verliefen engagiert, aber fair und Christian hatte auch sehr erfahrene Kampf- und Punktrichter für diesen Tag gewinnen können.

Ein atemberaubender Krimi war z.B. der Kampf der Erststarterin Maili Winoto aus der gastgebenden Kung-Fu Schule Herne – sah es in der ersten Runde noch so aus, daß sie gegen ihre Gegnerin keinen Stich bekam, drehte sie mit dem Mut einer Löwin in der zweiten und dritten Runde so richtig auf und gewann souverän. Zu Recht wurde ihr für diese großartige Leistung ein Sonderpreis zuerkannt.

Wie schon weiter oben erwähnt, verliefen auch die anderen Kämpfe spannend, es gab einige sehr schöne technische Aktionen zu sehen und die Fairness der WettkämpferInnen muß lobend erwähnt werden. Allerdings schien es mir, daß von einer der teilnehmenden Schulen etwas “gemauschelt” wurde – zumindest einer der Gast-Kämpfer, der als Newcomer für den Wettbewerb gemeldet wurde, war mit Sicherheit eben das nicht: nämlich ein Erststarter. Meiner Meinung nach ein unschöner Zug und schlechter Stil, sich so Vorteile zu erschleichen, denn dieser Kämpfer war seinem sich tapfer wehrenden Gegner so haushoch überlegen, daß der Kampf abgebrochen werden mußte.

Aber alles in allem muß man sagen, daß es eine gelungene Veranstaltung war – das Turnier war bis ins letzte Detail perfekt organisiert und man darf hoffen, daß es im nächsten Jahr einen weiteren Wettbewerb gibt – SANDA.2011! Fotos und zusätzliche Kommentare werdet Ihr in ein paar Tagen hier finden, einen weiteren, ausführlicheren Bericht findet Ihr hier.

Friedhelm

*) Christian, Lehrer und Leiter der Herner Kung-Fu Schule, ist vielen von Euch sicher nicht unbekannt, er war und ist bei uns ein immer willkommener Gast.

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Unser Pfingst-Intensivseminar 2010

Dienstag, 1. Juni 2010 11:41

Am Pfingstwochenende fanden sich trotz des schönen Wetters und der Feiertage 13 TeilnehmerInnen in der Ying Men Schule ein, um über 3 Tage (Sa bis Mo) intensiv und ernsthaft, aber auch mit viel Spaß und Lachen zu trainieren.

Wir konnten sogar nette Gäste aus anderen Schulen und Stilen begrüßen; einige davon hatten ihre doch ziemlich langen Anfahrtswege nicht gescheut, um entweder mit dem Wasserstilboxen erste Bekanntschaft zu machen oder um ihre Kenntnisse im Liuhe Bafa zu vertiefen.

Das Intensiv-Seminar war diesmal so aufgebaut, daß im zeitlichen Wechsel alle TeilnehmerInnen ihrem jeweiligen Kenntnisstand gemäß in der Form unterwiesen wurden – das Üben der Form lehnte sich an traditionelle Methoden an, d.h., man trainierte für sich allein bzw. in Mini-Gruppen oder aber alle arbeiteten gemeinsam an den Grundprinzipien, Struktur, Überprüfungen und Partnerübungen wie z.B. “Sanpan Roushou” (3 Level Fühlende Hände). Dieser Seminaraufbau kam sehr gut an und es wurden auch gleich Anfragen nach weiteren Seminaren in dieser Art gestellt; man kann also ohne Übertreibung behaupten, daß es ein wirklich gelungenes Seminar war!

Hier nun einige Impressionen:

Testen der Struktur und der Verwurzelung

Allgemeines Testen der Struktur und der Verwurzelung

Noch mit Anfangsschwierigkeiten ...

Noch mit ein paar Anfangsschwierigkeiten ...

... hier klappt's schon besser ...

... aber hier klappt's schon besser.

DSC01435

Üben der Bilder der Liuhe Bafa-Form ...

... in verschiedenen Stadien.

... in verschiedenen Stadien.

Unsere jüngste Teilnehmerin war wirklich fleißig bei der Sache.

Unsere jüngste Teilnehmerin Anika war wirklich fleißig bei der Sache.

Ansetzen ...

Ansetzen ...

... leer machen ...

... leer machen ...

... and here we go!

... and here we go!

Beim Tuishou, früh übt sich, ...

Michael und Anika beim Tuishou - früh übt sich, ...

Verschiedene Phasen.

Susanne und Sabine probieren verschiedene Möglichkeiten aus.

Unser ältester Teilnehmer - still going strong!

Links unser ältester Teilnehmer Heinz - still going strong!

Dorothee und Christian "tauschen die Hände".

Dorothee und Christian "tauschen die Hände".

Philipp gibt Gerd, für den alles noch recht neu war, einige Hinweise.

Philipp gibt Gerd, für den alles noch recht neu war, einige Hinweise.

Barbara und Marc

Barbara und Marc sind konzentriert bei der Sache.

Bettina läßt's mal richtig krachen und Michael hat Spaß!

Bettina zeigt Michael, wie's geht und Anika hat Spaß!

(Fast) alle zusammen - einer muß ja auf den Auslöser drücken ...

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12. Welt-Taijiquan- und Qigong-Tag

Sonntag, 2. Mai 2010 21:57

Am Samstag, 24. April 2010, einem herrlichen Tag mit viel Sonnenschein, haben wir uns mit vier anderen Taijiquan- und Qigong-LehrerInnen aus dem Rhein-Kreis Neuss im Stadtgarten getroffen, um mit ihren jeweiligen Unterrichtsgruppen das erste Mal gemeinsam den 12. Welt-Taiji- und Qigong-Tag zu begehen. Der erste Internationale Welt-Taiji- und Qigong-Tag fand 1998 statt und wird in Verbindung mit dem Weltgesundheitstag der Vereinten Nationen begangen. Die Idee dazu hatte übrigens Bill Douglas, ein Taijiquan-Lehrer und Autor aus Kansas City, USA.

Am Welt-Taiji- und Qigong-Tag also treffen sich Taijiquan- und Qigong-Praktiker aller Stile und üben – wenn es das Wetter zuläßt – draußen; das geschieht weltweit um jeweils 10 Uhr Ortszeit und läuft zeitzonenversetzt wie eine Welle rund um den Globus; hier im Neusser Stadtgarten fanden sich am Morgen ca. 60 – 70 Übende sowie zahlreiche Zuschauer zum zwanglosen Schnuppern und Mitmachen ein.

Hier nun einige Impressionen von diesem gelungenen Treffen:

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4 der 5 teilnehmenden LehrerInnen, v.l.n.r.: Audrey Milstein (Qigong), Daniel Roga (Yang Snake-Style und Yiquan), Margarethe Sadkowski (Yang-Stil) und Friedhelm Tippner (Liuhe Bafa und Xingyiquan) beim “Photo-Shooting”. Ulrike Samlowski (Chen-Stil) stieß erst später zu uns.

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Margarethe mit einer Gruppenvorführung der Peking-Form.

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Gleich haben wir unseren ersten Auftritt …

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… and here we go – mit der Liuhe Bafa-Form.

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Daniel und seine Gruppe: Zuerst die “Schlangen”-Variante des Yang-Stils …

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… vor interessiertem Publikum, …

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… dann mit einer Solo-Darbietung der “Schnellen” Form.

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Martina, Susanne, Sabine und Barbara laufen synchron die Taiji-Fächerfom Djua Fengshan.

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Qigong zum Mitmachen mit Audrey (hier leider nicht im Bild) …

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… aber hier!

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Daniel mit einem seiner Schüler bei einer Yiquan-Partnerübung.

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Ulrike vom Chen-Stil lief für uns eine “kurze” Form.

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Eine Entspannungsübung für die Arme, die uns Daniel zeigte …

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… und eine kleine Grundtechnik aus der “Aufwandslosen Bewegung”, die ich noch zum Besten gab.

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Dorothee und Waleri probieren es gleich aus, Audrey im Hintergrund schaut noch zu.

Für alle Beteiligten war es eine angenehme Veranstaltung so daß zu erwarten ist, daß sie sich im nächsten Jahr wiederholen wird – dieser besondere Tag findet immer am letzten Samstag im April eines jeden Jahres statt. In entspannter Atmosphäre haben die Gruppen ihre Künste gezeigt, verschiedene Formen und Stile vorgeführt und so wurde allen auch die Vielseitigkeit und Ästhetik dieser chinesischen Gesundheits- und Bewegungsschulen bewußt. Damit ist unter den Neusser LehrerInnen etwas gelungen, was oft schwer fällt, nämlich “über den eigenen Tellerrand” hinaus zu blicken, im Austausch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, zusammen zu üben und zu lachen.

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3. IHLOWER TRIALOG 2010 – Urlaub, Qi und Innere Künste

Dienstag, 27. Oktober 2009 13:35

YouTube Preview Image

Nach den überraschend großen Erfolgen des 1. und 2. Trialogs (wenn Ihr davon noch mehr Bilder sehen wollt, scrollt einfach weiter nach unten!) bieten wir Euch auch in 2010 die Gelegenheit, an einem 4-tägigem Intensiv-Seminar im Gästehaus “Am Ihler Meer“ in der weiten Landschaft Ostfrieslands teilzunehmen.

Ihr habt die Möglichkeit, beliebig nach Euren Wünschen bis zu fünfmal(!) pro Seminartag am Unterricht teilzunehmen; eine “Qual der Wahl” zwischen den Unterrichtsangeboten gibt es nicht, da alle Trainingseinheiten, mit Zwischenpausen, hintereinander stattfinden.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, für jeden ist etwas dabei - für Frühaufsteher vor dem Frühstück Qigong, danach folgen die beiden ersten Unterrichtseinheiten und nach einer angemessen langen Mittagspause (Euer Mittag-/Abendessen könnt Ihr im “Pfannkuchenhaus am Ihler Meer” – wo wir auch frühstücken, unweit vom Gästehaus – oder in einem der Restaurants des Ortes einnehmen) die vierte und fünfte Einheit, wobei letztere ganz besonders konzipiert ist: entweder mit den 3 Referenten gemeinsam an einem stilübergreifenden Thema arbeiten oder freies Üben der TeilnehmerInnen mit Korrektur durch alle Referenten.

Aber auch Ruhe und Entspannung müssen nicht zu kurz kommen – Ihlow liegt in der Nähe von Aurich, Leer und der Hafenstadt Emden im grünen Herzen Ostfrieslands. Laßt den Wind der Nordsee Euren Kopf “freipusten”, besucht die Sehenswürdigkeiten oder das Naturfreibad, “schwänzt” den Unterricht, geht spazieren und laßt die Seele baumeln.

Ihlow ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen, gebt Eure Heimatstadt und 26632 Ihlow ein oder kommt Ihr lieber mit dem Zug?

Die Referenten:

Christian von Praun – Individual Combat System

Bei diesem 3. Trialog werde ich schwerpunktmäßig nur Pangamut (Kampf ohne Waffen) unterrichten; Eskrima-Stöcke oder Übungsmesser können aber für das freie Traing mitgebracht oder bei mir vor Ort gekauft werden. Gewöhnlich beginnt man das Erlernen des Eskrima mit dem Einüben der Waffentechniken und erst danach geht man zum Unterricht im waffenlosen Kampf über; da ich diese Waffentechniken aber schon im ersten und zweiten Trialog vorgestellt habe erscheint es nur folgerichtig, sich nun beim dritten Trialog dem unbewaffneten Kampf zuzuwenden.

Giles Rosbander – Ma Tsun-Kuen Tai Chi Chuan

Mein Thema beim 3. Trialog lautet: Kontaktaufnahme mit dem Partner/Gegner (gemäß den Tai Chi-Prinzipien) im kontrollierten Üben und in freier Umsetzung. Hauptakzent meines diesjährigen Unterrichts ist es, daß man dabei zunächst selber zentriert und entspannt bleibt und zugleich auf den anderen mit Geist und Körper zugeht. Wir werden daher diesen Aspekt des Tai Chi Chuan in der Partnerarbeit üben und individuell entwickeln – dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob er in der Kampfkunst angewendet oder im Alltag z.B. auf die zwischenmenschliche Kommunikation übertragen wird. Die Tai Chi-Prinzipien Peng-jin (‘voll’ werden, expandieren) und Lü-jin (‘leer’ werden, sich auflösen) werden die Grundlage bilden. Auf dieser Basis werden wir, je nach individuellem Niveau, auch freiere Anwendungen ausprobieren. Die Interpretation der Grundenergien beruht auf dem Ma Tsun Kuen-Stil des Tai Chi Chuan, dürfte aber stilübergreifend anwendbar sein.

Friedhelm Tippner – Xinyi Liuhe Bafaquan (Wasserstilboxen)

In diesem 3. Trialog möchte ich zwei sehr unterschiedlichen Bereiche anbieten – einmal Liuhe Bafa mit Form, Prinzipien und Anwendungen als auch den Hutiehshan (Schmetterlingsfächer), die zweite der in meine Xingyiquan-Linie aufgenommenen Fächerformen.

Für den Hutiehshan ist ein eigener Fächer mit Stoffbespannung und Plastik- oder Bambusrippen mitzubringen. Von Papierfächern wird abgeraten, sie gehen zu schnell kaputt und Metallfächer sind wegen ihres Gewichts und der möglichen Verletzungsgefahr nicht erlaubt. Es können keine Leih-Fächer gestellt werden – daher bei Bedarf bitte rechtzeitig E-Mail an !

Anreisetag: Samstag, 14. August 2010
SEMINAR: Sonntag, 15. August bis einschl. Mittwoch, 18. August
Abreisetag: Donnerstag, 19. August 2010

Seminargebühr:

Für Ganzfrühbucher (bis zum 31. März 2010) 440,- Euro,
für Frühbucher (bis zum 31. Mai 2010) 470,- Euro,
danach 515,- Euro Gesamt-Teilnehmergebühr pro Person;
(Ermäßigungen für Kinder nach Absprache, EZ-Aufschlag 60,- Euro p.P.)

Die Seminargebühr beinhaltet:

• Unterrichtspauschale
(pro Seminartag 4 Unterrichtseinheiten zu je 90 Minuten, Qigong ca. 20 Minuten; Einzelunterricht nach Absprache mit den Referenten möglich),

• 5 x Frühstück/Übernachtung im Doppelzimmer,
(die komfortablen DZ bzw. EZ sind ausgestattet mit Dusche/WC, Farb-TV und Radio, EZ-Buchung – begrenzte Anzahl, Zuteilung i.d. Reihenfolge d. Eingangs! – gegen Aufschlag möglich,

• die kostenlose Benutzung der Sauna und der Geräte des in unmittelbarer Nähe zum Gästehaus gelegenen Sportzentrum “Crocodiles” (80 Geräte, 350 qm Fläche, Wellnessbereich mit Saunalandschaft),

• des Naturfreibades “Ihler Meer”, direkt gegenüber dem Gästehaus gelegen und natürlich ebenfalls kostenlos (das “Ihler Meer” gilt als eines der schönsten und kinderfreundlichsten Freibäder Ostfrieslands),

• sollte das Wetter einen Unterricht im Freien nicht möglich machen – kein Problem; eine ausreichende Räumlichkeit steht, selbstverständlich auch ohne Aufpreis, zur Verfügung.

Na, Interesse? Dann aber schnell buchen, denn die Anzahl der Plätze ist knapp bemessen!

Veranstalter und alleiniger Ansprechpartner für ausführlichere Informationen und Anmeldung:

Friedhelm Tippner
E-Mail:
Telefon 0 21 37 / 10 40 02 (nur zwischen 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr!)

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Der 2. Ihlower Trialog (08.08. – 13.08.2009) – eine Klasse für sich …

Sonntag, 23. August 2009 22:49

Um alles vorzubereiten bin ich schon freitags angereist; das Wetter war an diesem Tag dermaßen heiß, daß ich buchstäblich ständig in einer Pfütze stand – ich konnte gar nicht so viel Wasser nachschütten, wie ich ausschwitzte – und ich hatte schon ernste Bedenken, daß die Unterrichtseinheiten wegen der Hitze irgendwie verschoben werden müßten.

Zum Glück sanken die Temperaturen dann am offiziellen Anreisetag und es war über den gesamten Trialog angenehm warm – so um die +/- 23 Grad; ein-, zweimal gab es ein paar Regentropfen, aber nix Dolles.

Der 2. Trialog war richtig super, vielleicht sogar noch schöner als der erste. Wieder gab es viel zu lernen, viel zu lachen und viel Spaß – aber seht selbst, wie ein typischer Unterrichtstag so ablief:


Qigong am Morgen …

Unsere morgendliche Qigong-Runde

Unsere morgendliche Qigong-Runde

"Wolkenhände" mit Giles ...

"Wolkenhände" mit Giles ...

... und eine Übung aus dem Baguazhang von Friedhelm, ...

... und eine Übung aus dem Baguazhang von Friedhelm, ...

... damit die Runde auch wirklich "rund" läuft.

... damit die Runde auch wirklich "rund" läuft.

Und nach dem Frühstück ging es weiter mit Giles, der uns die Taijiquan-Prinzipien Pangjin und Lüjin vorstellte:

Giles bei der Einführung zu Pang- und Lüjin

Giles bei der Einführung zu Pang- und Lüjin

Zuviel Yang- ...

Zuviel Yang- ...

... und zuviel Yin-Energie.

... und zuviel Yin-Energie.

Das rechte Maß ...

Das rechte Maß ...

... von Yin und Yang ...

... von Yin und Yang ...

... ist wichtig.

... ist wichtig.

Erstmal Pangjin üben, ...

Erstmal Pangjin üben, ...

... dann überprüfen, ...

... dann überprüfen, ...

... nochmal üben und dann ...

... nochmal üben und dann ...

... entwurzeln!

... entwurzeln!

Ein Arm hat Pang-Energie, der andere Lü

Ein Arm hat Pang-Energie, der andere Lü

Aber welcher?

Aber welcher?

Aha!

Aha!

So war ...

So war ...

... das also!

... das also!

Was ich bei Giles gelernt habe, ...

Was ich bei Giles gelernt habe, ...

... kann ich auch gleich anwenden!

... kann ich auch gleich anwenden!

Die zweite Unterrichtseinheit – Xinyi Liuhe Bafa mit Friedhelm:

Wasserstilboxen: Das Prinzip ...

Wasserstilboxen: Das Prinzip ...

... der Welle.

... der Welle.

Wasser ist ...

Wasser ist ...

... zwar nachgiebig, ...

... zwar nachgiebig, ...

... aber man kann ...

... aber man kann ...

... es kaum zusammendrücken.

... es kaum zusammendrücken.

Hier erst recht nicht!

Hier erst recht nicht!

Fühlen ist Verstehen

Fühlen ist Verstehen

Hier kommt ...

Hier kommt ...

... noch eine kleine Welle.

... noch eine kleine Welle.

Die Gruppe beim Üben

Die Gruppe beim Üben

Nach einer gemütlichen Mittagspause ließ Christian die Stöcke kreisen:

Christian erklärt die gleichzeitige Führung von 2 Stöcken

Christian erklärt die gleichzeitige Führung von 2 Stöcken

Zuerst noch ungewohnt ...

Zuerst noch ungewohnt ...

... dann aber immer dynamischer!

... dann aber immer dynamischer!

Eine Besonderheit des Escrima ist, ...

Eine Besonderheit des Escrima ist, ...

... daß man die Prinzipien ...

... daß man die Prinzipien ...

... der Stockführung ...

... der Stockführung ...

... 1:1 waffenlos umsetzen kann.

... 1:1 waffenlos umsetzen kann.

Gleich ausprobieren!

Gleich ausprobieren!

Noch 'ne Kelle drauf ...

Noch 'ne Kelle drauf ...

... und Zugabe!

... und Zugabe!

Training unter ...

Training unter ...

... erschwerten Bedingungen.

... erschwerten Bedingungen.

Die ersten Trialoger trauen sich rauf ...

Die ersten TrialogerInnen trauen sich rauf ...

... und dann alle!

... und dann alle!

Die Referenten trainieren natürlich vorbildlich unter besonders schweren Konditionen!

Die Referenten trainieren natürlich vorbildlich unter besonders schweren Konditionen!

Entwaffnungstechniken: Abwehren, ...

Entwaffnungstechniken: Abwehren, ...

... Hebel ...

... Hebel ...

... und das war's.

... und das war's.

Hier im Detail: Hebelansatz, ...

Hier im Detail: Hebelansatz, ...

... Weiterführung, ...

... Weiterführung, ...

... Stockübernahme und ...

... Stockübernahme und ...

... aus die Maus!

... aus die Maus!

Nach Christians Einheit gab es noch die Möglichkeit, am “freien Training” mit den 3 Referenten teilzunehmen. Alle Unterrichtsangebote wurden gerne genutzt, aber man konnte sich auch jederzeit ausklinken zum Schwimmen, Faulenzen, Spazierengehen usw. – es war einfach toll! Hier noch ein paar Bilder von der Umgebung und von uns am Abend; das gemütliche Zusammensitzen und beim Essen einen ordentlichen “Klönschnack” halten ließ den Tag angenehm ausklingen …

Das Ihler Meer am Morgen

Abendstimmung am Ihler Meer

Freies Gruppentraining im Schatten

Freies Gruppentraining im Schatten

Die schöne Umgebung ...

Die schöne Umgebung lädt zum Spazierengehen ein

... und das Gästehaus.

Das Gästehaus

(Fast) alle Trialoger zu Tisch - nun ja, einer mußte ja das Foto machen ...

(Fast) alle TrialogerInnen bei Tisch - nun ja, einer mußte ja das Foto machen ...

Soviel Sonne blendete auch die Kamera

Soviel Sonne blendete auch die Kamera

Und wenn alles gut läuft, gibt es in 2010 den dritten Trialog – schaunmermal …

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Seminar “Einführung in die inneren Kampfkünste” in Herne

Dienstag, 28. Juli 2009 10:40

Vorstellung durch Christian (im gelben T-Shirt)

Vorstellung durch Christian (im gelben T-Shirt)

Am 25./26. Juli hatte ich die Gelegenheit auf Einladung von Christian Kubiak, Lehrer und Leiter der Luo Guang Yu Schule in Herne, ein Einführungsseminar in die vier inneren chinesischen Kampfkünste Taijiquan, Xingyiquan, Baguazhang und Liuhe Bafa zu geben.

Eine kurze Einführung

Eine kurze Einführung

Christian hatte obendrein noch weitere Teilnehmer aus Osnabrück, Siegen, Hannover und Köln zu Gast, so daß insgesamt eine recht große Gruppe an aufmerksamen und interessierten Besuchern da war.

Unsere Herner Gastgeber gestalteten uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich und verwöhnten uns regelrecht – wir wurden mit einem Begrüßungstee empfangen, am Abend des ersten Tages wurde gegrillt und sonntags gab es ein kräftigendes Frühstück.

Ausrichtung ...

Ausrichtung ...

... Struktur ...

... Struktur ...

... und Überprüfung.

... und Überprüfung.

Ich war von der offenen und freundlichen Atmosphäre, in der das Seminar stattfand, sehr angetan; der Eifer, mit dem alle Teilnehmer übten, war vorbildlich, aber trotz aller Ernsthaftigkeit kam auch der Spaß nicht zu kurz und es gab viel zu lachen.

Für mich war es ein selten schönes Seminar; ich lernte zahlreiche neue und sehr nette Menschen kennen, konnte mich austauschen und gewann viele neue Erkenntnisse dazu.

Alle gemeinsam!

Alle gemeinsam!

Meinen herzlichen Dank an alle Besucher und noch meinen besonderen Dank an diejenigen, die zum guten Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben – ich hoffe, wir sehen uns irgendwann mal wieder!

Friedhelm Tippner


P.S.: Hier sind noch weitere Stimmen zum Seminar nachzulesen -

Bailung e.V.
Zhen Wu Tang Hannover

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Eric Lee zu Besuch

Samstag, 20. Dezember 2008 23:38

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Im November hatten wir höchst willkommenen Besuch: Eric Lee, mein Liuhe Bafa-Lehrer, kam für ein paar Tage von den USA über den großen Teich geflogen und war, neben “unserem” Privattraining, natürlich auch gerne bereit, wieder einmal den Unterricht der verschiedenen LHBF-Gruppen der Ying Men-Schule zu übernehmen.

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Leider war es nicht allen SchülerInnen möglich, an diesem Abend anwesend zu sein, allerdings wäre dann sogar unser neuer, größerer Unterrichtsraum zu klein gewesen; es war schon so eng genug, aber mit etwas gutem Willen ging es prima.

Eric führte zunächst alle SchülerInnen in einige noch unbekannte Details des ersten Bildes der Hauptform ein, anschließend wurde die Menge in die verschiedenen Fertigkeitsgruppen aufgeteilt und ihrem jeweiligen Können gemäß von ihm weitergeführt bzw. korrigiert; unterstützt wurde er dabei von meinem LHBF-”Bruder” Karl-Heinz und von mir.

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Gekrönt wurde der Abend von einer beeindruckenden Vorführung Erics, der auf unsere Bitte hin einen langen Teil der Hauptform demonstrierte – wir waren begeistert!

Ich bat Eric einige Tage später vor seiner Abreise noch um ein paar Ratschläge für meine SchülerInnen – hier sind sie (Übersetzung von mir):

“Am Anfang sollte der Fokus hauptsächlich auf dem Verständnis der Bewegungen liegen; bei der Ausführung ist es wichtig, in der korrekten Ausrichtung zu bleiben und den unteren Rücken gerade zu halten.

Viele der Bewegungen sollten in einer sehr niedrigen Position durchgeführt werden. Wenn man nicht in diese tiefen Positionen sinken kann, ist es in Ordnung, sie zunächst in einer höheren auszuführen. Mit der Zeit, wenn Ausdauer und Flexibilität zunimmt, sollte man aber tiefer sinken.

Ein Charakteristikum der Bewegungsausführung im Liuhe Bafa ist die Idee von den Gegensätzen; wenn man sich das ständig vor Augen führt hilft es, den Körper durchlässig zu machen. Deshalb sollte man sich auch nicht zu sehr auf das Qi konzentrieren. Der vollständige Name der Form ist Xinyi Liuhe Bafa – Xin bedeutet Herz/Bewußtsein und Yi ist die Absicht. So ist es das Ziel, das Bewußtsein und die Absicht zu kultivieren.”

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Impressionen vom 1. Ihlower Trialog (19.-22.09.2008)

Sonntag, 28. September 2008 22:06

Der Trialog war ein voller Erfolg (Infos dazu weiter unten im vorangegangenen Post) - wir hatten viel Spaß, gutes Wetter (jahreszeitlich frisch, aber sonnig), eine schöne Umgebung, viel gelacht und viel gelernt, mit netten Leuten trainiert und, und , und …

… hier eine kleine Auswahl von Momenten:

Die bekannte Herrgottsfrühe

Gemeinsames Qigong bei Sonnenaufgang mit Friedhelm

Giles erklärt den Fluß des Qi

Espada y Daga mit Christian

Espada y Daga bedeutet Schwert und Dolch, der Stock ersetzt hier das Schwert

Partnerübungen

Entwaffnungstechnik

Giles mit einer "PowerPoint"-Demonstration der Taijiquan-Prinzipien

Lü-jin und Pang-jin als Anwendungsbeispiel

Lü nimmt auf und macht "leer" ...

... Pang schleudert elastisch weg

... und jetzt üben!

Partnerdrill mit Stock und Dolch ...

... und wie wir den Knoten lösen, zeige ich euch beim nächsten Trialog!

Privatunterricht im Tui Shou

Erst ein wenig Theorie aus dem Wasserstilboxen ...

... und nun die Praxis: Wasser kann man nicht festhalten!

Frau Dawid, unsere freundliche Wirtin, die uns schrecklich verwöhnt hat

Alle Trialoger zusammen ...

Alle Trialoger zusammen ...

... und hier nochmal die 3 Referenten - v.l.n.r.: Giles Rosbander (Ma Tsun-Kuen Tai Chi Chuan), Friedhelm Tippner (Xinyi Liuhe Bafa) und Christian von Praun (Individual Combat System)

Zum Abschluß noch einige Bilder der schönen, ruhigen Umgebung im Morgennebel

Zum Abschluß noch einige Bilder der schönen, ruhigen Umgebung im Morgennebel

Blick über das Ihler Meer

Blick über das Ihler Meer

Einer unserer bevorzugten Übungsplätze

Und nach dem Trialog ist vor dem Trialog – wir sehen uns wieder im nächsten Jahr!

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Danksagung

Sonntag, 24. Februar 2008 19:51

Eine der typischen Solo-Übungen im Liuhe Bafa ist das Training mit einer schweren hölzernen Kugel auf einem Tisch – diese Kugel wird z.B. unter Anwendung der Prinzipien in festgelegten oder freien Bewegungen mit einer Hand auf der Tischplatte “geführt”.

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Nun ist es hier in Deutschland nicht leicht, einen solchen originalen Holzball zu bekommen und ich möchte mich deshalb an dieser Stelle für das sehr großzügige Geschenk von Liuhe Bafa-Meister Thomas Choi (siehe auch unter Interviews) bedanken, der extra und auf eigene Kosten von seinem älteren Klassenkameraden, Liuhe Bafa-Meister Lung Wah, bei dem ich mich hier natürlich auch bedanken möchte, für uns (Karl-Heinz Klug und mich) zwei hölzerne Kugeln, handgefertigt nach den traditionellen Methoden, herstellen ließ.

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Das Foto zeigt (links) Meister Lung Wah – 76 Jahre alt und wie Meister Choi (rechts) uns versicherte, immer noch voller Energie.

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