Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Unser Pfingst-Intensivseminar 2010

Dienstag, 1. Juni 2010 11:41

Am Pfingstwochenende fanden sich trotz des schönen Wetters und der Feiertage 13 TeilnehmerInnen in der Ying Men Schule ein, um über 3 Tage (Sa bis Mo) intensiv und ernsthaft, aber auch mit viel Spaß und Lachen zu trainieren.

Wir konnten sogar nette Gäste aus anderen Schulen und Stilen begrüßen; einige davon hatten ihre doch ziemlich langen Anfahrtswege nicht gescheut, um entweder mit dem Wasserstilboxen erste Bekanntschaft zu machen oder um ihre Kenntnisse im Liuhe Bafa zu vertiefen.

Das Intensiv-Seminar war diesmal so aufgebaut, daß im zeitlichen Wechsel alle TeilnehmerInnen ihrem jeweiligen Kenntnisstand gemäß in der Form unterwiesen wurden – das Üben der Form lehnte sich an traditionelle Methoden an, d.h., man trainierte für sich allein bzw. in Mini-Gruppen oder aber alle arbeiteten gemeinsam an den Grundprinzipien, Struktur, Überprüfungen und Partnerübungen wie z.B. “Sanpan Roushou” (3 Level Fühlende Hände). Dieser Seminaraufbau kam sehr gut an und es wurden auch gleich Anfragen nach weiteren Seminaren in dieser Art gestellt; man kann also ohne Übertreibung behaupten, daß es ein wirklich gelungenes Seminar war!

Hier nun einige Impressionen:

Testen der Struktur und der Verwurzelung

Allgemeines Testen der Struktur und der Verwurzelung

Noch mit Anfangsschwierigkeiten ...

Noch mit ein paar Anfangsschwierigkeiten ...

... hier klappt's schon besser ...

... aber hier klappt's schon besser.

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Üben der Bilder der Liuhe Bafa-Form ...

... in verschiedenen Stadien.

... in verschiedenen Stadien.

Unsere jüngste Teilnehmerin war wirklich fleißig bei der Sache.

Unsere jüngste Teilnehmerin Anika war wirklich fleißig bei der Sache.

Ansetzen ...

Ansetzen ...

... leer machen ...

... leer machen ...

... and here we go!

... and here we go!

Beim Tuishou, früh übt sich, ...

Michael und Anika beim Tuishou - früh übt sich, ...

Verschiedene Phasen.

Susanne und Sabine probieren verschiedene Möglichkeiten aus.

Unser ältester Teilnehmer - still going strong!

Links unser ältester Teilnehmer Heinz - still going strong!

Dorothee und Christian "tauschen die Hände".

Dorothee und Christian "tauschen die Hände".

Philipp gibt Gerd, für den alles noch recht neu war, einige Hinweise.

Philipp gibt Gerd, für den alles noch recht neu war, einige Hinweise.

Barbara und Marc

Barbara und Marc sind konzentriert bei der Sache.

Bettina läßt's mal richtig krachen und Michael hat Spaß!

Bettina zeigt Michael, wie's geht und Anika hat Spaß!

(Fast) alle zusammen - einer muß ja den Auslöser drücken ...

(Fast) alle zusammen - einer muß ja auf den Auslöser drücken ...

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13. Welt-Taijiquan- und Qigong-Tag

Sonntag, 2. Mai 2010 21:57

Am Samstag, 24. April 2010, einem herrlichen Tag mit viel Sonnenschein, haben wir uns mit vier anderen Taijiquan- und Qigong-LehrerInnen aus dem Rhein-Kreis Neuss im Stadtgarten getroffen, um mit ihren jeweiligen Unterrichtsgruppen das erste Mal gemeinsam den 13. Welt-Taiji- und Qigong-Tag zu begehen. Der erste Internationale Welt-Taiji- und Qigong-Tag fand 1998 statt und wird in Verbindung mit dem Weltgesundheitstag der Vereinten Nationen begangen. Die Idee dazu hatte übrigens Bill Douglas, ein Taijiquan-Lehrer und Autor aus Kansas City, USA.

Am Welt-Taiji- und Qigong-Tag also treffen sich Taijiquan- und Qigong-Praktiker aller Stile und üben – wenn es das Wetter zuläßt – draußen; das geschieht weltweit um jeweils 10 Uhr Ortszeit und läuft zeitzonenversetzt wie eine Welle rund um den Globus; hier im Neusser Stadtgarten fanden sich am Morgen ca. 60 – 70 Übende sowie zahlreiche Zuschauer zum zwanglosen Schnuppern und Mitmachen ein.

Hier nun einige Impressionen von diesem gelungenen Treffen:

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4 der 5 teilnehmenden LehrerInnen, v.l.n.r.: Audrey Milstein (Qigong), Daniel Roga (Yang Snake-Style und Yiquan), Margarethe Sadkowski (Yang-Stil) und Friedhelm Tippner (Liuhe Bafa und Xingyiquan) beim “Photo-Shooting”. Ulrike Samlowski (Chen-Stil) stieß erst später zu uns.

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Margarethe mit einer Gruppenvorführung der Peking-Form.

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Gleich haben wir unseren ersten Auftritt …

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… and here we go – mit der Liuhe Bafa-Form.

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Daniel und seine Gruppe: Zuerst die “Schlangen”-Variante des Yang-Stils …

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… vor interessiertem Publikum, …

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… dann mit einer Solo-Darbietung der “Schnellen” Form.

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Martina, Susanne, Sabine und Barbara laufen synchron die Taiji-Fächerfom Djua Fengshan.

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Qigong zum Mitmachen mit Audrey (hier leider nicht im Bild) …

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… aber hier!

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Daniel mit einem seiner Schüler bei einer Yiquan-Partnerübung.

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Ulrike vom Chen-Stil lief für uns eine “kurze” Form.

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Eine Entspannungsübung für die Arme, die uns Daniel zeigte …

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… und eine kleine Grundtechnik aus der “Aufwandslosen Bewegung”, die ich noch zum Besten gab.

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Dorothee und Waleri probieren es gleich aus, Audrey im Hintergrund schaut noch zu.

Für alle Beteiligten war es eine angenehme Veranstaltung so daß zu erwarten ist, daß sie sich im nächsten Jahr wiederholen wird – dieser besondere Tag findet immer am letzten Samstag im April eines jeden Jahres statt. In entspannter Atmosphäre haben die Gruppen ihre Künste gezeigt, verschiedene Formen und Stile vorgeführt und so wurde allen auch die Vielseitigkeit und Ästhetik dieser chinesischen Gesundheits- und Bewegungsschulen bewußt. Damit ist unter den Neusser LehrerInnen etwas gelungen, was oft schwer fällt, nämlich “über den eigenen Tellerrand” hinaus zu blicken, im Austausch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, zusammen zu üben und zu lachen.

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Seminar “Einführung in die inneren Kampfkünste” in Herne

Dienstag, 28. Juli 2009 10:40

Vorstellung durch Christian (im gelben T-Shirt)

Vorstellung durch Christian (im gelben T-Shirt)

Am 25./26. Juli hatte ich die Gelegenheit auf Einladung von Christian Kubiak, Lehrer und Leiter der Luo Guang Yu Schule in Herne, ein Einführungsseminar in die vier inneren chinesischen Kampfkünste Taijiquan, Xingyiquan, Baguazhang und Liuhe Bafa zu geben.

Eine kurze Einführung

Eine kurze Einführung

Christian hatte obendrein noch weitere Teilnehmer aus Osnabrück, Siegen, Hannover und Köln zu Gast, so daß insgesamt eine recht große Gruppe an aufmerksamen und interessierten Besuchern da war.

Unsere Herner Gastgeber gestalteten uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich und verwöhnten uns regelrecht – wir wurden mit einem Begrüßungstee empfangen, am Abend des ersten Tages wurde gegrillt und sonntags gab es ein kräftigendes Frühstück.

Ausrichtung ...

Ausrichtung ...

... Struktur ...

... Struktur ...

... und Überprüfung.

... und Überprüfung.

Ich war von der offenen und freundlichen Atmosphäre, in der das Seminar stattfand, sehr angetan; der Eifer, mit dem alle Teilnehmer übten, war vorbildlich, aber trotz aller Ernsthaftigkeit kam auch der Spaß nicht zu kurz und es gab viel zu lachen.

Für mich war es ein selten schönes Seminar; ich lernte zahlreiche neue und sehr nette Menschen kennen, konnte mich austauschen und gewann viele neue Erkenntnisse dazu.

Alle gemeinsam!

Alle gemeinsam!

Meinen herzlichen Dank an alle Besucher und noch meinen besonderen Dank an diejenigen, die zum guten Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben – ich hoffe, wir sehen uns irgendwann mal wieder!

Friedhelm Tippner


P.S.: Hier sind noch weitere Stimmen zum Seminar nachzulesen -

Bailung e.V.
Zhen Wu Tang Hannover

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Eric Lee zu Besuch

Samstag, 20. Dezember 2008 23:38

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Im November hatten wir höchst willkommenen Besuch: Eric Lee, mein Liuhe Bafa-Lehrer, kam für ein paar Tage von den USA über den großen Teich geflogen und war, neben “unserem” Privattraining, natürlich auch gerne bereit, wieder einmal den Unterricht der verschiedenen LHBF-Gruppen der Ying Men-Schule zu übernehmen.

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Leider war es nicht allen SchülerInnen möglich, an diesem Abend anwesend zu sein, allerdings wäre dann sogar unser neuer, größerer Unterrichtsraum zu klein gewesen; es war schon so eng genug, aber mit etwas gutem Willen ging es prima.

Eric führte zunächst alle SchülerInnen in einige noch unbekannte Details des ersten Bildes der Hauptform ein, anschließend wurde die Menge in die verschiedenen Fertigkeitsgruppen aufgeteilt und ihrem jeweiligen Können gemäß von ihm weitergeführt bzw. korrigiert; unterstützt wurde er dabei von meinem LHBF-”Bruder” Karl-Heinz und von mir.

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Gekrönt wurde der Abend von einer beeindruckenden Vorführung Erics, der auf unsere Bitte hin einen langen Teil der Hauptform demonstrierte – wir waren begeistert!

Ich bat Eric einige Tage später vor seiner Abreise noch um ein paar Ratschläge für meine SchülerInnen – hier sind sie (Übersetzung von mir):

“Am Anfang sollte der Fokus hauptsächlich auf dem Verständnis der Bewegungen liegen; bei der Ausführung ist es wichtig, in der korrekten Ausrichtung zu bleiben und den unteren Rücken gerade zu halten.

Viele der Bewegungen sollten in einer sehr niedrigen Position durchgeführt werden. Wenn man nicht in diese tiefen Positionen sinken kann, ist es in Ordnung, sie zunächst in einer höheren auszuführen. Mit der Zeit, wenn Ausdauer und Flexibilität zunimmt, sollte man aber tiefer sinken.

Ein Charakteristikum der Bewegungsausführung im Liuhe Bafa ist die Idee von den Gegensätzen; wenn man sich das ständig vor Augen führt hilft es, den Körper durchlässig zu machen. Deshalb sollte man sich auch nicht zu sehr auf das Qi konzentrieren. Der vollständige Name der Form ist Xinyi Liuhe Bafa – Xin bedeutet Herz/Bewußtsein und Yi ist die Absicht. So ist es das Ziel, das Bewußtsein und die Absicht zu kultivieren.”

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Danksagung

Sonntag, 24. Februar 2008 19:51

Eine der typischen Solo-Übungen im Liuhe Bafa ist das Training mit einer schweren hölzernen Kugel auf einem Tisch – diese Kugel wird z.B. unter Anwendung der Prinzipien in festgelegten oder freien Bewegungen mit einer Hand auf der Tischplatte “geführt”.

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Nun ist es hier in Deutschland nicht leicht, einen solchen originalen Holzball zu bekommen und ich möchte mich deshalb an dieser Stelle für das sehr großzügige Geschenk von Liuhe Bafa-Meister Thomas Choi (siehe auch unter Interviews) bedanken, der extra und auf eigene Kosten von seinem älteren Klassenkameraden, Liuhe Bafa-Meister Lung Wah, bei dem ich mich hier natürlich auch bedanken möchte, für uns (Karl-Heinz Klug und mich) zwei hölzerne Kugeln, handgefertigt nach den traditionellen Methoden, herstellen ließ.

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Das Foto zeigt (links) Meister Lung Wah – 76 Jahre alt und wie Meister Choi (rechts) uns versicherte, immer noch voller Energie.

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