Kleine Rückschau auf unser Pfingst-Intensivseminar 2011
Mittwoch, 15. Juni 2011 21:49
Den Begriff Gongfu (vielen besser bekannt als Kung Fu) kann man u.a. mit “hart arbeiten” übersetzen – und hart gearbeitet haben alle TeilnehmerInnen des diesjährigen Liuhe Bafa Intensiv-Pfingstseminars, das nun schon immerhin zum vierten Male stattfand.
Trotz des leidlich guten Wetters und trotz der Feiertage fand sich eine Gruppe von ernsthaft Interessierten ein, die in der Zhuji und den LHBF-spezifischen Prinzipien korrigiert und weiter unterwiesen werden wollten. Der Teilnehmer mit dem weitesten Anfahrtsweg war unbestritten unser “Auswanderer” Philipp, ein Schüler unserer ersten LHBF-Generation und darüber hinaus einer meiner “ältesten” Schüler – vielleicht denkt er ja darüber nach, in seiner neuen Wahlheimat Island eine eigene Schule zu gründen … wir werden sehen. Aber auch aus Köln und Wolfsburg kamen Besucher – Bettina und Marc waren nicht zum ersten Male zu Gast bei uns.
Am ersten Tag stand ausschließlich die Form im Vordergrund, trainiert wurde traditionell, d.h., jede/r übte für sich und erlernte jeweils eine angemessene Anzahl an neuen Bildern; Susanne sowie Daniel und Markus konnten sogar die erste Hälfte der Form komplett abschließen.
Am zweiten Seminartag wurden die TeilnehmerInnen nach einer kurzen Wiederholung der Form in die Besonderheiten des Roushou (“Fühlende Hände”) – eine der LHBF-Partnerübungen, vergleichbar mit dem aus dem Taijiquan stammenden, bekannteren Tuishou (“Schiebende Hände”), eingeführt. Auch hier gab es eine Menge an Neuem zu lernen; unterstützt von einem gerütteltem Maß an Theorie wurde – mit viel Spaß und Lachen – gleich praktisch ausprobiert und es verblüffte alle schon sehr, mit welch geringem Aufwand ein gutes Rooting sowie recht beachtliche Wirkkräfte generiert werden konnten.
Montags ging es nochmal richtig ans Eingemachte – Zhuji intensiv. Man merkte den TeilnehmerInnen schon ihren Einsatz während der vorangegangenen zwei Tage an, aber schlappmachen kam nicht in Frage.
Unterm Strich kann man sagen, daß alle mit einer Menge an neuem Material und Erkenntnissen am Ende des Seminars müde, aber zufrieden nach Hause gehen konnten – und es wurden schon die ersten Stimmen laut, die nach einem 5. Intensivseminar Pfingsten 2012 fragten …
Last but not least ist es mir ein Vergnügen, an die TeilnehmerInnen ein dickes Lob auszusprechen: Ihr wart alle wirklich sehr fleißig und habt intensiv trainiert; es war schön, mit Euch zu arbeiten!
Friedhelm
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