Der 2. Ihlower Trialog (08.08. – 13.08.2009) – eine Klasse für sich …
Um alles vorzubereiten bin ich schon freitags angereist; das Wetter war an diesem Tag dermaßen heiß, daß ich buchstäblich ständig in einer Pfütze stand – ich konnte gar nicht so viel Wasser nachschütten, wie ich ausschwitzte – und ich hatte schon ernste Bedenken, daß die Unterrichtseinheiten wegen der Hitze irgendwie verschoben werden müßten.
Zum Glück sanken die Temperaturen dann am offiziellen Anreisetag und es war über den gesamten Trialog angenehm warm – so um die +/- 23 Grad; ein-, zweimal gab es ein paar Regentropfen, aber nix Dolles.
Der 2. Trialog war richtig super, vielleicht sogar noch schöner als der erste. Wieder gab es viel zu lernen, viel zu lachen und viel Spaß – aber seht selbst, wie ein typischer Unterrichtstag so ablief:
Qigong am Morgen …

Unsere morgendliche Qigong-Runde

"Wolkenhände" mit Giles ...

... und eine Übung aus dem Baguazhang von Friedhelm, ...

... damit die Runde auch wirklich "rund" läuft.
Und nach dem Frühstück ging es weiter mit Giles, der uns die Taijiquan-Prinzipien Pangjin und Lüjin vorstellte:

Giles bei der Einführung zu Pang- und Lüjin

Zuviel Yang- ...

... und zuviel Yin-Energie.

Das rechte Maß ...

... von Yin und Yang ...

... ist wichtig.

Erstmal Pangjin üben, ...

... dann überprüfen, ...

... nochmal üben und dann ...

... entwurzeln!

Ein Arm hat Pang-Energie, der andere Lü

Aber welcher?

Aha!

So war ...

... das also!

Was ich bei Giles gelernt habe, ...

... kann ich auch gleich anwenden!
Die zweite Unterrichtseinheit – Xinyi Liuhe Bafa mit Friedhelm:

Wasserstilboxen: Das Prinzip ...

... der Welle.

Wasser ist ...

... zwar nachgiebig, ...

... aber man kann ...

... es kaum zusammendrücken.

Hier erst recht nicht!

Fühlen ist Verstehen

Hier kommt ...

... noch eine kleine Welle.

Die Gruppe beim Üben
Nach einer gemütlichen Mittagspause ließ Christian die Stöcke kreisen:

Christian erklärt die gleichzeitige Führung von 2 Stöcken

Zuerst noch ungewohnt ...

... dann aber immer dynamischer!

Eine Besonderheit des Escrima ist, ...

... daß man die Prinzipien ...

... der Stockführung ...

... 1:1 waffenlos umsetzen kann.

Gleich ausprobieren!

Noch 'ne Kelle drauf ...

... und Zugabe!

Training unter ...

... erschwerten Bedingungen.

Die ersten TrialogerInnen trauen sich rauf ...

... und dann alle!

Die Referenten trainieren natürlich vorbildlich unter besonders schweren Konditionen!

Entwaffnungstechniken: Abwehren, ...

... Hebel ...

... und das war's.

Hier im Detail: Hebelansatz, ...

... Weiterführung, ...

... Stockübernahme und ...

... aus die Maus!
Nach Christians Einheit gab es noch die Möglichkeit, am “freien Training” mit den 3 Referenten teilzunehmen. Alle Unterrichtsangebote wurden gerne genutzt, aber man konnte sich auch jederzeit ausklinken zum Schwimmen, Faulenzen, Spazierengehen usw. – es war einfach toll! Hier noch ein paar Bilder von der Umgebung und von uns am Abend; das gemütliche Zusammensitzen und beim Essen einen ordentlichen “Klönschnack” halten ließ den Tag angenehm ausklingen …

Abendstimmung am Ihler Meer

Freies Gruppentraining im Schatten

Die schöne Umgebung lädt zum Spazierengehen ein

Das Gästehaus

(Fast) alle TrialogerInnen bei Tisch - nun ja, einer mußte ja das Foto machen ...

Soviel Sonne blendete auch die Kamera
Und wenn alles gut läuft, gibt es in 2010 den dritten Trialog – schaunmermal …
