3-Tage-INTENSIVSEMINAR an Pfingsten: LIUHE BAFA (Wasserstilboxen)

Donnerstag, 25. April 2013 6:47

Bereits zum 7. Male in Folge – Form, Prinzipien, Anwendungen u.v.m.!

(Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch für Quereinsteiger geeignet.)

Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Ying Men Schule am 18. und 19. Mai 2013 statt, optional (siehe weiter unten) ist eine Verlängerung bis zum 20. Mai möglich.

Wegbeschreibungen ggfs. per Mail anfordern bzw. sind auf unserer Homepage zu finden.

Beginn samstags und sonntags jeweils 10.00 Uhr,
Ende gegen 14.30 Uhr incl. Pausen,

Beginn montags (optional, siehe weiter unten) ist um 10.00 Uhr,
Ende gegen 12.30 Uhr incl. Pausen.

Die Seminargebühr beläuft sich für Samstag UND Sonntag für Gäste auf 115,- Euro bzw. für Mitglieder der Ying Men Schule auf 95,- Euro pro Person, für Samstag ODER Sonntag auf 60,- Euro bzw. auf 50,- Euro; für die (optionale) Teilnahme zusätzlich montags (siehe weiter unten) p.P. einheitlich 25,- Euro.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Voranmeldung per Email gebeten und bitte dabei auch die Tage (Sa und/oder So, ggfs. auch schon Mo) angeben, an denen man teilnehmen möchte!

Ausrichter und Referent übernehmen keinerlei Haftung, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Liuhe Bafa (6 Harmonien / 8 Methoden, auch als “Wasserstilboxen” bezeichnet) wurde erst in den späten 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts öffentlich in Shanghai und Nanjing von Großmeister Wu Yihui unterrichtet und damit in den Kreis der allgemein zugänglichen Kampfkünste eingeführt – davor wurde es nur innerhalb von kleinen, kaum bekannten daoistischen Gemeinschaften über viele Jahrhunderte tradiert und, weitergegeben nur an die besten SchülerInnen, vor der breiten Öffentlichkeit geheimgehalten.

Bei uns in Deutschland im Gegensatz zu den bekannteren Systemen Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan noch kaum bekannt bzw. im regelmäßig-wöchentlichen Unterricht erlernbar, gilt Liuhe Bafa sogar im Mutterland selbst als Rarität, genießt aber unter den Kennern und Praktikern der inneren Stile innerhalb und außerhalb Chinas ein sehr hohes Ansehen – es heißt u.a., daß es der/dem Übenden ein tieferes Verständnis und einen erweiterten Zugriff auf ggfs. schon vorhandene Kenntnisse anderer Kampfkunst-Stile verschafft.

Ausführlichere Informationen zum Liuhe Bafa finden Sie hier, zum Referenten hier.

Das Seminar versteht sich als Einführung und Vertiefung in diese exquisite und faszinierende daoistische Neijia (“Innere Kampfkunst”), Impressionen vom 6. Pfingstseminar 2012 sind hier zu finden.

In diesem Intensivseminar …

… soll am ersten Tag (samstags) hauptsächlich die “Zhuji” (Entdeckung der Grundlagen = die Liuhe Bafa-Form) unterrichtet und korrigiert/vertieft werden; über die genaue Anzahl der Bilder (Bewegungssequenzen) kann ich hier keine Angaben machen, da ich mich am individuellen Auffassungsvermögen der TeilnehmerInnen orientieren werde. Diejenigen TeilnehmerInnen, die den ersten Teil der Zhuji abgeschlossen haben, werden in den zweiten Teil eingeführt!

Am zweiten Tag (sonntags) werden wir uns – nach einer angemessenen Wiederholung der Form – dagegen mehr mit den Prinzipien des Liuhe Bafa, insbesondere der Körper/Geist-Beziehung und dem (praxisbezogenen) Üben von Yi (Absicht) – “… gebrauche Yi anstelle von Kraft” – beschäftigen. Überprüfungen und Partnertraining, wie “Sanpan Roushou” (3 Level Fühlende Hände), sind natürlich ebenfalls Bestandteil dieses Seminars und begleitende/ergänzende Übungen wie z.B. die Liuhe Bafa-typische Soloübung “Yijie Hunyuan Gong” (die einzigartige ursprüngliche Kraft).

Optional kann – wenn sich dafür mindestens 5 TeilnehmerInnen finden – für den dritten Tag (montags) in direkter Absprache mit mir ein Zusatztraining als intensive und sorgfältige Überarbeitung bzw. Vertiefung des jeweils zuvor Erlernten gebucht werden.

Für InteressentInnen, die nur am ersten Seminartag (Samstag – Unterricht der Form) teilnehmen möchten, ist der Neueinstieg problemlos auch ohne Vorkenntnisse möglich, für die auschließliche Teilnahme am zweiten Tag (Sonntag – Unterricht von Prinzipien, Anwendungen etc.) sind jedoch Grundkenntnisse der Form von Vorteil, aber nicht Bedingung.

Eine Teilnahme NUR am dritten Tag (Montag – Vertiefung) ist leider nicht möglich.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Friedhelm Tippner
Lehrer für chinesische Kampf- und Bewegungskünste

 

Privatunterricht und Ausbildungen auf Anfrage – oder haben Sie Interesse an einem Seminar in Ihrer Umgebung? Mailen Sie mich an!

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The Talons of the Eagle 2012

Samstag, 17. November 2012 11:57

… ein Wiedersehen mit Freunden

Es ist schon seltsam: Manchmal verbringt man mit einem Menschen nur ein paar Stunden gemeinsam, dann verabschiedet man sich voneinander und trifft diesen Menschen – wie in meinem speziellen Fall, über den ich hier schreiben möchte – erst nach fast anderthalb Jahren wieder und es ist so, als ob diese zeitliche Kluft dazwischen nie gewesen wäre; man setzt das Gespräch quasi nahtlos da weiter fort, wo man beim letzten Treffen aufhörte.

Die Rede ist hier von Sifu Julian Dale, über den ich an anderer Stelle schon berichtet habe und der nun zum zweiten Male ein Eagle Claw-Seminar in der Kung-Fu Schule Herne bzw. überhaupt in Deutschland gab.

Aber der Reihe nach …

Als Barbara und ich am vergangenen Samstag (10.11.2012) an der Herner Schule eintrafen, öffnete Christian Kubiak Laoshi, dem wir die Einladung zum Seminar verdankten, die Türe und empfing uns warmherzig als gern gesehene Gäste; ihn hier erneut vorzustellen ist, glaube ich, mittlerweile überflüssig.

Der erste, interne Teil des Seminars näherte sich seinem Ende – wir kamen genau richtig und konnten noch Julian Dale Laoshi bei der “Arbeit” erleben. Mit größter Präzision und Geduld korrigierte er die eifrig übenden SchülerInnen bei den typischen Greif- und Hebeltechniken, für die das Eagle Claw-Gongfu berühmt und gefürchtet ist. Allerdings ließ er es sich auch nicht nehmen, uns kurz aber sehr herzlich zu begrüßen und ich hatte wie schon oben beschrieben den Eindruck, daß die seit der ersten Begegnung zwischenzeitlich verstrichenen 17 Monate zu einem unbedeutenden Moment von wenigen Augenblicken Dauer zusammenschrumpften.

In der folgenden gut einstündigen Pause vor dem zweiten, öffentlich zugänglichen Seminarteil hatten wir bei einer Schale Tee dann Gelegenheit, uns ausgiebiger zu begrüßen, zu plaudern und Neuigkeiten auszutauschen.

Schließlich war die Pause vorüber, die Pflicht rief und Dale Laoshi führte durch die zweite Seminarhälfte. Zunächst wurde – in der Gruppe – nach einer kurzen Aufwärmgymnastik verschiedene Basics des Eagle Claw-Systems traniert; Handtechniken und Kicks sowie einige Kombinationen. Danach ging es an die Anwendungen – die SchülerInnen standen sich paarweise gegenüber und wiederholten engagiert die vorgegebenen Hebel-, Tritt-, Greif- und Schlagtechniken; auch die Pratzenarbeit kam nicht zu kurz nebst Angriffsübungen auf empfindliche Punkte.

Abermals hatten Barbara und ich das Vergnügen, einen echten Könner zu beobachten – die Exaktheit, Kraft und Schnelligkeit, aber auch die Eleganz, mit der Dale Laoshi die Übungen “am Mann” vormachte, war beispielhaft. Darüber hinaus war sein didaktischer Aufbau des Seminars erstklassig und seine Geduld, wenn es darum ging, die SchülerInnen in ihren Bemühungen zu korrigieren, unerschöpflich.

Nachdem das Seminar – unter Applaus für Dale Laoshi – endete, ging es in den gemütlichen Teil: Unser Gastgeber Christian Kubiak Laoshi hatte für alle Anwesenden reichlich Getränke sowie Pizza, Pasta und Salate organisiert; wir aßen, tranken, unterhielten uns in lockerer Runde und fachsimpelten natürlich auch ausgiebig über Gongfu.

Ich war sehr erfreut, als Dale Laoshi im Zuge dieser Gespräche den Vorschlag machte, bei seinem für das kommende Jahr geplanten dritten Aufenthalt auch unsere Schule zu besuchen und Euch den Adlerklauen-Stil (in der Traditionslinie nach Lau Fat Mang) vorzustellen – wie Ihr meinen bisherigen Schilderungen sicher entnommen habt, kommt er nur einmal pro Jahr nach Deutschland. Und ich kann Euch nur wärmstens empfehlen, die, wenn denn alles rund läuft, seltene Gelegenheit zu nutzen, diesen Ausnahme-Kampfkunstlehrer persönlich zu erleben bzw. das berühmte Ying Zhao Fanzi Men Gongfu kennen zu lernen.

Es wurde spät an diesem Abend und wir gingen zwar ungern, aber letztendlich mußten Barbara und ich, nachdem wir uns von Sifu Julian Dale, den SchülerInnen der Herner Kung-Fu Schule und nicht zuletzt natürlich auch von unserem Gastgeber Christian Kubiak Laoshi verabschiedet hatten, dann doch die Heimreise antreten.

Wir möchten uns hier nochmals ganz herzlich bei ihm für die Einladung und die großzügige Gastfreundschaft sowie bei seinen SchülerInnen für die angenehme und freundschaftliche Aufnahme bedanken – und wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Anmerkung: Hier eine kleine Bildauswahl vom Seminar – ich habe für Euch typische Eagle Claw-Anwendungen, demonstriert von Sifu Julian Dale und Partnern, mit Greif-, Chin Na- und Dim Mak-Techniken ausgesucht. Die Bilder sprechen m.M.n. für sich, von daher verzichte ich diesmal auf weitere Kommentare. Viel Vergnügen!

 

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Petrus meinte es diesmal gut …

Montag, 13. August 2012 20:46

Der diesjährige Y-Day (10. – 12.08.2012) fand, anders als der in 2011, bei strahlendem Sonnenschein und unter blauem Himmel statt – Petrus meinte es schon fast zu gut mit uns, denn es war natürlich auch ziemlich heiß.

Aber das herrliche Wetter hob auch die gute Laune der TeilnehmerInnen, alle waren gut drauf und trainierten fleißig, mochte der Schweiß auch in Strömen fließen. Es wurde wieder ein tolles Programm geboten und für jeden war etwas dabei.

Barbara und ich freuten uns sehr, viele “alte” Bekannte aus dem letzten Jahr wiederzusehen – wir wurden sehr herzlich von Sonja, Martin und Thomas begrüßt und fühlten uns sofort wieder “drin”; Christian von Praun war ebenfalls wieder mit von der Partie und läßt Euch schön grüßen.

Bis zum Beginn meiner Unterrichtseinheit war noch viel Zeit, also bummelten Barbara und ich gemütlich an den Rheinwiesen entlang, genossen den Sonnenschein sowie die malerische Kulisse und plauderten u.a. mit Martina, Sabine und Max, die das vielfältige Angebot ausgiebig nutzten. Ich möchte hier abermals darauf hinweisen, daß dieser spezielle Event es wirklich wert ist, wahrgenommen zu werden – Ihr solltet Euch den für’s nächste Jahr unbedingt vormerken!

Dann war’s soweit und zum zweiten Male hatte ich die Ehre und das Vergnügen, bei einem Y-Day den TeilnehmerInnen eine kleine Einführung in einige Grundprinzipien des Liuhe Bafa zu geben – mein abschließender Eindruck war, daß es allen gefallen hat und auch viel Spaß brachte, denn gelacht haben wir dabei reichlich.

Aber auch diesmal mußten wir mit Bedauern wieder viel zu früh den Heimweg antreten – ich hoffe, daß Barbara und ich im nächste Jahr endlich mehr Zeit haben. An dieser Stelle nochmals unseren besonderen Dank sowie herzliche Grüße an Sonja, Martin und Thomas und möge Petrus dem kommenden Y-Day wieder so ein Kaiserwetter bescheren!

 

Liebe Grüße,

Friedhelm

 

Hier noch die persönlichen Eindrücke von Sabine und Max …

Sabine:

Schon im letzten Jahr spielte ich mit dem Gedanken zum Y-Day zu fahren, aber aus verschiedenen Gründen hatte es nicht geklappt. Unter Anderem war da auch die Hemmschwelle, wie ich wohl unter all den hart gesotten aussehenden Kampfkünstlern anderer, zumeist äusserer Stile dastehen würde.

Doch dieses Jahr habe ich mich zusammen mit Martina getraut und es war ein großartiges Erlebnis! Wir haben das gesamte Samstagsprogramm vom Säbelfechten (Marcus Hampel) über ICS Eskrima (Christian von Praun), Wing Chun (Dominic Oscar Rohde) und UCS Unlimited Combat Systems (Alexander Essig) mitgenommen. Die Lehrer waren klasse! Aufgeschlossen, gut gelaunt und mit viel Detailreichtum haben sie einen Einblick in all diese Stilrichtungen vermittelt. Sogar der Wettergott hat an diesem Tag den Sommer vorbeigeschickt!

Interessant war, dass ich aus dem Liuhe Bafa für alle diese unterschiedlichen Richtungen eine Grundlage schöpfen konnte und mich ständig gefreut habe, grundlegende Prinzipien aus dem LHBF in den Workshops wiederzufinden.

Im UCS durfte ich dann abschließend die Erfahrung machen, wie beängstigend eine Bedrohung mit einem Messer sein kann, wenn ohne jede Regel gekämpft wird. Schon interessant, wie ich in diesem Moment, obwohl es nur eine Bedrohung mit einer stumpfen und lächerlichen Übungswaffe war, nur noch dem Adrenalin und den Reflexen gefolgt bin. Eine Erfahrung der besonderen Art, die mich auch nachdenklich gestimmt hat.

Alles in allem war dieser Tag eine wertvolle, den Horizont erweiternde Kampferfahrung mit supernetten Leuten in entspannter Atmosphäre! Im nächsten Jahr bin ich hoffentlich wieder dabei – diesmal mit Zelt und für alle Tage! Denn das lohnt sich – auch wenn Kollegen am Montag bei T-Shirt Wetter fragen: “Wo hast du denn diese blauen Flecken her?!” :-)

Max:

Mein Eindruck von Y-Day ist durchweg positiv. Trainiert wurde auf einer Wiese, nah am Rhein und umgeben von schattigen Bäumen. Dass das schöne Wetter und die entspannte Uferlage die innere Einstellung der Teilnehmer sicherlich mit beeinflusst hat, sei einmal dahingestellt. Tatsache ist, die Besonnenheit und den Respekt der verschiedenen Kampfkünstler im Umgang miteinander empfand ich als sehr angenehm. In dieser Atmosphäre gelang es, verschiedene Traditionslinien, Unterrichtssysteme und Regelwerke kennenzulernen und wertzuschätzen. In der Praxis schaffte das Veranstaltungsformat also den Spagat zwischen Kampfkunstseminar und -messe, wobei es nicht um das „Messen“ der eigenen und fremden Kampffähigkeit ging, sondern um den Austausch und das Netzwerken. In jedem Seminar, das ich erlebt habe, sprachen sich die Trainingspartner vorweg über die Intensität der Übungen ab, sodass keine egozentrischen Missverstände entstanden.

Da beim Y-Day das Workshop-Training im Mittelpunkt steht, ist zu betonen, dass der veranschlagte Kostenfaktor von 20 Euro für das umfangreiche Angebot unschlagbar ist. Wo sonst geben sich 16 Referenten die Ehre, ein Open Air Summer Camp unentgeltlich zu unterstützen? So bietet der Y-Day Anfängern und Fortgeschritten die Gelegenheit, sich im weiten Feld der Kampfkünste umzuschauen und Eindrücke zu sammeln. Was dabei am Ende herauskommt, bleibt wie immer dem Engagement eines jeden Teilnehmers selbst überlassen.

Und hier die Bilder …

Eine kurze Einführung in das Liuhe Bafa

 

Basics: Spiralkraft und Strukturtest

 

Erste Versuche …

 

Noch mehr Basics: Es geht in Richtung Fajin

 

Ohne Auszuholen, nur aus dem Körper …

 

… und klappt!

 

Einige Vorübungen zum besseren Verständnis des “Yi”-Begriffs

 

Voll bei der Sache!

 

Wie war das noch – in welche Richtung sollte man drehen?

 

Martina und Sabine üben sich im Messerkampf

 

Gut aufpassen!

 

Eine wunderschöne Gegend!

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Seminar Aufwandslose Bewegung – Grundlagen, Prinzipien und Anwendungen

Sonntag, 5. August 2012 13:11

(Vorkenntnisse sind  nicht  erforderlich, auch für Neu- oder Quereinsteiger geeignet!)

Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Ying Men Schule am Samstag, 25. August 2012, statt; Wegbeschreibungen ggfs. per Mail anfordern bzw. sind auf unserer Homepage zu finden.

Beginn: 10.00 Uhr, Ende gegen 14.00 Uhr, ca. 4 Std. Unterricht incl. Pausen.

Die Seminargebühr beläuft sich für Gäste auf 55,- Euro bzw. für Mitglieder der Ying Men Schule auf 45,- Euro pro Person.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Voranmeldung per Email gebeten.

Ausrichter und Referent übernehmen keinerlei Haftung.

Das Seminar versteht sich als Ein- bzw. Weiterführung in das Wesen der “Aufwandslosen Bewegung” (AB), stilübergreifend basierend u.a. auf den Prinzipien der traditionellen inneren Kampfkünste Baguazhang, Taijiquan, Xingyiquan und Liuhe Bafa.

 

Wie schon in den früheren Seminaren zum Thema “Aufwandslose Bewegung” (AB) festgestellt, …

… verlangt die Umsetzung der speziellen AB-Prinzipien ein radikales Umdenken, soweit es die gängigen Vorstellungen und Annahmen über das Wesen von Bewegung betrifft. Das letzte Seminar dieser Art fand im November 2010 statt, daher erscheint es mir nur angemessen, nach dieser doch recht langen Pause zunächst mit einer gründlichen Basisarbeit zu beginnen – insbesondere als Einführung für diejenigen, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, sich direkt mit der AB vertraut zu machen bzw. für die, die schon Erfahrungen mit den AB-Prinzipien sammeln konnten, zur Auffrischung ihrer Kenntnisse.

Wir werden also auch weiterhin am Grundprinzip der “Aufwandslosen Bewegung”, nämlich der konsequenten Nutzung der Gravitation zur Bewegungsaussteuerung (Einsatz des “fallenden Körpers” zur Generierung und Aufrechterhaltung von Bewegung), arbeiten. Dies soll anhand verschiedener Beispiele sowie (Partner-)Übungen erläutert, vertieft und zur Anwendung gebracht werden wie:

Neutralisierung und Auflösung von Drücken und statischen Achsen, Angänge zur Raumnahme, -besetzung und -kontrolle, Wirkungsübertragung von aufwandslosen Schlägen, Tritten, Würfen u.v.m. Über das gesamte Seminarspektrum kann ich hier keine genauen Angaben machen, da ich mich wie immer am individuellen Auffassungsvermögen der TeilnehmerInnen orientieren werde.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, deshalb ist dieses Seminar auch für Anfänger sowie für Neu- oder Quereinsteiger ganz hervorragend geeignet; die vorangegangenen Seminare haben allen TeilnehmerInnen wirklich viel an sofort verfügbarem Können, interessanten Einsichten und natürlich auch Spaß gebracht.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Friedhelm Tippner

 

Privatunterricht und Ausbildungen auf Anfrage – oder haben Sie Interesse an einem Seminar in Ihrer Umgebung? Mailen Sie mich an!

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Unser Pfingstseminar 2012

Montag, 4. Juni 2012 10:44

Nach längerer Schreibpause möchte ich nun endlich wieder eine kurze Seminar-Rückschau geben. Anlaß dazu ist das diesjährige Pfingst-Liuhe Bafa-Intensivseminar, das in der Ying Men Schule – immerhin seit Pfingsten 2007 zum 6. Male in Folge – schon zur Tradition geworden ist.

Das neue Format des Seminars, das den Stoff in zeitlich geraffter Form zusammen faßte, kam bei den TeilnehmerInnen gut an; so hatten wir nicht nur die Gelegenheit, viel an Neuem dazu zu lernen, sondern auch noch etwas von den Pfingstfeiertagen.

Samstags ging es also los mit der Zhuji. Alle übten fleißig für sich alleine oder in kleinen Gruppen und wurden von Barbara sowie von mir ihrem Fertigkeits- und Kenntnisstand entsprechend korrigiert bzw. weitergeführt.

Am Sonntag lag nach einer kurzen Wiederholung der Form dann der Schwerpunkt auf den Liuhe Bafa-Prinzipien. Über diverse Partnerübungen konnte u.a. der Einsatz des “Yi” (… gebrauche Yi anstelle von Kraft …), eine der faszinierenden Facetten des Liuhe Bafa, überprüft und zur Anwendung gebracht werden. Es ist immer wieder verblüffend, wie mühelos die Techniken bei korrekter Umsetzung gelingen.

Und letztlich wurde der Pfingstmontag auch noch von einigen Teilnehmern genutzt, um sich in konzentrierter Form nochmals richtig mit der Materie zu befassen und das Erlernte zu vertiefen.

Zusammenfassend möchte ich sagen, daß nach meiner persönlichen Sicht das oben erwähnte erste Pfingst-Liuhe Bafa-Intensivseminar vielleicht das spannendste war, dieses aber das bisher am besten gelungene. Es kamen 19 engagierte TeilnehmerInnen, davon 2 nette und interessierte Gäste von außerhalb, die ihren ersten Kontakt mit dem Wasserstilboxen hatten und ich glaube sagen zu dürfen, daß es ihnen gefallen hat – vielleicht sieht man sich ja wieder …

Friedhelm

 

Beim Formentraining ...

 

Bild 27 - "Die Morgensonne durchsticht die Ohren"

Konzentriert bei der Sache

Barbara führt durch das 8. Bild

Die Zhuji mit der Gruppe

Strukturtest mit Spiralkraft - ein Mann, ein Fels ...

... und sogar auf Zehenspitzen - hier leider schlecht zu erkennen.

Tingjin und Anhaften - mit dem Luftballon als Hilfe

Unseren Gästen macht es auch Spaß!

"Interne" Schlagtechniken am Partner: Gelobt sei, was weich macht ...

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3-Tage-INTENSIVSEMINAR an Pfingsten: LIUHE BAFA (Wasserstilboxen)

Sonntag, 29. April 2012 21:29

- Form, Prinzipien, Anwendungen u.v.m. -

(Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch für Quereinsteiger geeignet!)

Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Ying Men Schule am 26. und 27. Mai 2012 statt, optional (siehe weiter unten) ist eine Verlängerung bis zum 28. Mai möglich.

Wegbeschreibungen ggfs. per Mail anfordern bzw. sind auf unserer Homepage zu finden.

Beginn samstags und sonntags jeweils 10.00 Uhr, Ende gegen 14.30 Uhr incl. Pausen,
Beginn montags (optional, siehe weiter unten) ist um 10.00 Uhr, Ende gegen 12.30 Uhr incl. Pausen.

Die Seminargebühr beläuft sich für Samstag und Sonntag für Gäste auf 115,- Euro bzw. für Mitglieder der Ying Men Schule auf 95,- Euro pro Person, für Samstag oder Sonntag auf 60,- Euro bzw. auf 50,- Euro; für die (optionale) Teilnahme zusätzlich montags (siehe weiter unten) einheitlich 25,- Euro.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Voranmeldung per Email gebeten. Bei der Anmeldung bitte auch angeben, an welchem/n Tag/en man teilnehmen möchte.

Ausrichter und Referent übernehmen keinerlei Haftung, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Xinyi Liuhe Bafaquan gilt, neben den bekannteren Systemen Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan, als eine der jüngsten Neijia (“Innere Kampfkunst”), die im Westen vorgestellt wurde – dennoch ist es gerechtfertigt anzunehmen, daß Liuhe Bafa älter als z.B. Taijiquan ist. Bei uns in Deutschland noch kaum bekannt, gilt Liuhe Bafa sogar im Mutterland selbst als Rarität, genießt aber unter den Kennern und Praktikern der inneren Stile innerhalb und außerhalb Chinas ein sehr hohes Ansehen.

Im Liuhe Bafa verschmelzen in unnachahmlicher Genialität die fließend-weichen Bewegungen des Taijiquan (”Wasser”) mit den Spiralen und Kreisen des Baguazhang (”Dampf”) und den kraftvoll-dynamischen Elementen des Xingyiquan (”Eis”) zu einem selten gelungenen Synergismus; doch darüber hinaus enthält Liuhe Bafa auch typisch-Eigenes, das in den genannten Stilen nicht vorkommt und das den Wasserfällen des Huashan, einem der 5 heiligen Berge Chinas und Heimstätte des legendären Gründers des Liuhe Bafa, Chen Tuan, entsprechen mag.

Bei der Liuhe Bafa-Form fällt sofort auf, daß sich das Tempo ohne erkennbares Muster ändert; langsame, raschere und sehr schnelle Sequenzen wechseln sich ab. Ebenso wechselt ständig die Höhe der Bewegungsausführungen von sehr tiefen über mittlere bis hohe Stände; mit den überraschenden Richtungsänderungen entsteht ein dynamisches, lebendiges Bild, das – wegen seiner fließenden und wellenartigen Bewegungen – der Alternativbezeichnung “Wasserstilboxen” gerecht wird.

Über Liuhe Bafa wird behauptet, daß es der/dem Übenden ein tieferes Verständnis und einen erweiterten Zugriff auf ggfs. schon vorhandene Kenntnisse in bekannteren Kampfkunst-Stilen verschafft. Unter anderem auch deshalb wird Liuhe Bafa von Praktikern als kostbares Juwel der daoistischen inneren Kampfkünste hochgeschätzt.

Dieses Seminar versteht sich als Einführung und Vertiefung in diese exquisite und faszinierende daoistische Kampfkunst.

In diesem Intensivseminar …

… soll am ersten Tag (samstags) hauptsächlich die “Zhuji” (Entdeckung der Grundlagen = die Liuhe Bafa-Form) unterrichtet und korrigiert/vertieft werden; über die genaue Anzahl der Bilder (Bewegungssequenzen) kann ich hier keine Angaben machen, da ich mich am individuellen Auffassungsvermögen der TeilnehmerInnen orientieren werde.

Am zweiten Tag (sonntags) werden wir uns – nach einer kurzen Wiederholung der Form – dagegen mehr mit den Prinzipien des Liuhe Bafa, insbesondere der Körper/Geist-Beziehung und dem (praxisbezogenen) Üben von Yi (Absicht) – “… gebrauche Yi anstelle von Kraft” – beschäftigen. Überprüfungen und Partnertraining, wie “Sanpan Roushou” (3 Level Fühlende Hände), sind natürlich ebenfalls Bestandteil dieses Seminars sowie begleitende/ergänzende Übungen, z.B. die Liuhe Bafa-typische Soloübung “Yijie Hunyuan Gong” (die einzigartige ursprüngliche Kraft) oder “Dip Gwat Gong” (Rippenkraft).

Optional kann – wenn sich dafür mindestens 3 TeilnehmerInnen finden – für den dritten Tag (montags) in direkter Absprache mit mir ein Zusatztraining als intensive und sorgfältige Überarbeitung bzw. Vertiefung des jeweils zuvor Erlernten gebucht werden.

Für InteressentInnen, die nur am ersten Seminartag (Samstag – Unterricht der Form) teilnehmen möchten, ist der Neueinstieg problemlos auch ohne Vorkenntnisse möglich, für die auschließliche Teilnahme nur am zweiten Tag (Sonntag – Unterricht von Prinzipien, Anwendungen etc.) sind jedoch Grundkenntnisse der Form von Vorteil. Eine Teilnahme nur am dritten Tag (Montag – Vertiefung) ist leider nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen,

Friedhelm Tippner
Lehrer für chinesische Kampf- und Bewegungskünste

Privatunterricht und Ausbildungen auf Anfrage – oder haben Sie Interesse an einem Seminar in Ihrer Umgebung? Mailen Sie mich an!

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Seminar BUFA II (Schrittmethode) in den Neijia (“Inneren” Stilen)

Montag, 6. Februar 2012 11:19

(Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch für Quereinsteiger geeignet!)

Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Ying Men Schule am Samstag, 25. Februar 2012, statt; Wegbeschreibungen ggfs. per Mail anfordern bzw. sind auf unserer Homepage zu finden.

+++ ACHTUNG! NEUE ANFANGSZEITEN! +++

Beginn: 10.00 Uhr, Ende gegen 14.00 Uhr,
ca. 4 Std. Unterricht incl. Pausen.

Die Seminargebühr beläuft sich für Gäste auf 55,- Euro bzw. für Mitglieder der Ying Men Schule auf 45,- Euro pro Person.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Voranmeldung per Email gebeten.

Ausrichter und Referent übernehmen keinerlei Haftung.

Dieses Seminar versteht sich als Ein- bzw. Weiterführung in das Wesen der Bufa (Schrittmethode/-arbeit), stilübergreifend basierend auf den Prinzipien der traditionellen Neijia Baguazhang, Xingyiquan, Taijiquan, Liuhe Bafaquan sowie der “Aufwandslosen Bewegung”.

Das zweite Seminar im neuen Jahr …

… ist gleichzeitig auch das zweite Mal, daß wir uns (im Seminarbereich) mit dieser überaus wichtigen Thematik beschäftigten; daß erste Seminar dieser Art fand im Januar 2010 statt.

Das Üben von “Ständen” oder “Stellungen” (Stand, Stellung, Position – chin. “Bu”, korrekt übersetzt sollte es eigentlich Schritt heißen) zählt meist mit zu den unbeliebtesten Übungen im Gongfu und wird deswegen gerne sträflich vernachlässigt oder als lästige Nebensache behandelt. Die verschiedenen Fuß-/Beinstellungen bzw. Körperpositionen werden statisch lange Zeit nur (aus-)gehalten – das oft als langweilig und anstrengend empfundene Stehen im Mabu (Pferdestand) ist ein klassisches Paradebeispiel dafür.

Es ist unbestritten, daß das Stehen als Übung an sich große Vorteile hat, z.B. wird Zhanzhuang (die stehende Säule) nicht von ungefähr als einer DER Königswege in sehr vielen Wai- und Neijia angesehen, im Xingyiquan gilt das Stehen im Santishi als unverzichtbarer Bestandteil, um ein weiteres Beispiel zu nennen.

Aber man sollte nicht übersehen, daß es sich bei den “Ständen” oder “Stellungen”, die während des Laufens einer Form gefordert sind, nicht um mehr oder weniger stabile bzw. statische “Positionen”, die es “einzunehmen” oder “zu halten” gilt, handelt, sondern eigentlich um Bewegungsvektoren, also Richtungen, in denen sich der Körper und die entstehenden Kräfte räumlich entfalten können und daß es eben diese Schritte sind, die – neben der offensichtlichen Fortbewegung – die möglichen Wirkkräfte, z.T. sogar in Gänze, überhaupt erst ermöglichen.

Korrekte Bufa (Schrittmethode/-arbeit) gehört meiner Ansicht nach somit zu den wichtigsten (physischen) Elementen des Gongfu, da heutzutage das alte Wissen um diese tiefere Bedeutung auszusterben scheint.

In unserem Seminar sollen, anhand unterschiedlicher Schrittbeispiele, durch Wahrnehmungs-, Erfahrungs- und Partnerübungen die verschiedenen Möglichkeiten, sich räumlich fortzubewegen bzw. Wirkkräfte freizusetzen, erläutert, vertieft und zur Anwendung gebracht werden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, deshalb ist dieses Seminar auch für Anfänger, für Interessenten aus anderen Kampfkünsten sowie für Neu- oder Quereinsteiger ganz hervorragend geeignet; die vorangegangenen Seminare haben allen TeilnehmerInnen wirklich viel an sofort verfügbarem Können, interessanten Einsichten und natürlich auch Spaß gebracht.

Mit freundlichen Grüßen,
Friedhelm Tippner

Privatunterricht und Ausbildungen auf Anfrage – oder haben Sie Interesse an einem Seminar in Ihrer Umgebung? Mailen Sie mich an!

Bitte vormerken für MAI: Zum 6. Male – das nun schon zur Tradition der Ying Men Schule gewordene LIUHE BAFA-INTENSIVSEMINAR an Pfingsten!

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Seminar Einführung IV in das Tuishou (Pushing Hands / schiebende Hände)

Sonntag, 1. Januar 2012 19:53

(Vorkenntnisse sind  nicht  erforderlich, auch für Quereinsteiger geeignet!)

Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Ying Men Schule am Samstag, 28. Januar 2012, statt;
Wegbeschreibungen ggfs. per Mail anfordern bzw. sind auf unserer Homepage zu finden.

+++ ACHTUNG! NEUE ANFANGSZEITEN! +++

Beginn: 10.00 Uhr, Ende gegen 14.00 Uhr,
ca. 4 Std. Unterricht incl. Pausen.

Die Seminargebühr beläuft sich für Gäste auf 55,- Euro bzw. für Mitglieder der Ying Men Schule auf 45,- Euro pro Person.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Voranmeldung per Email gebeten.

Ausrichter und Referent übernehmen keinerlei Haftung.

Dieses Seminar versteht sich als Einführung in die Partnerübung des Pushing Hands, stilübergreifend basierend auf den Tuishou-Prinzipien der traditionellen inneren Kampfkünste Liuhe Bafa und Taijiquan sowie der “Aufwandslosen Bewegung”.

In diesem vierten Tuishou-Seminar erarbeiten wir uns …

… über verschiedene Angänge weitere Grundkenntnisse im Tuishou (Pushing Hands), sowohl durch traditionelle Übungen (formal festgelegtes ein- und beidhändiges Tuishou), wie sie wohl aus dem Taijiquan am bekanntesten sein dürften als auch über das weniger bekannte “Sanpan Tuishou” (3 Level Schiebende Hände) sowie das “Sanpan Roushou” (3 Level Fühlende Hände) aus dem Liuhe Bafa. Darüber hinaus werden wir auch “freie” Tuishou-Formen kennenlernen und trainieren.

Beim Tuishou handelt es sich um eine meist dem Taijiquan zugeordnete Partnerübung, bei der sich, je nach gewählter Form, nur einer oder beide Arme bzw. die Hände der zwei Ausführenden berühren und die meistens in einem moderaten Tempo ausgeführt wird. Man versucht dabei, sich gegenseitig aus dem Gleichgewicht zu bringen oder (leicht) zu treffen bzw. eben dies zu verhindern und simuliert damit – je nach Stil und Absicht – entweder eine Grapplingsituation und/oder einen Schlagabtausch.

Da der Hand-/Armkontakt je nach gewählter Übung während der Bewegungen nicht unterbrochen werden darf, werden Fertigkeiten wie Verwurzelung, Zentrierung, Struktur und Architektur sowie Tingjin (die “hörende” wesentliche Wirkkraft), also die Sensibilität, geübt und gefördert.

Ich werde mich, um einen soliden Aufbau zu gewährleisten, wie immer strikt am Auffassungsvermögen der TeilnehmerInnen orientieren. Und es sei nochmals betont, daß es sich um eine Einführung in die Materie handelt, d.h., “freie” Anwendungen wie sie in einer Kampfsituation vonnöten sind, werden zugunsten der Grundschule ausgeklammert und könnten bei entsprechendem Interesse Gegenstand eines Folgeseminars sein.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, deshalb ist dieses Seminar auch für Anfänger, für Interessenten aus anderen Kampfkünsten sowie für Neu- oder Quereinsteiger ganz hervorragend geeignet; die vorangegangenen Seminare haben allen TeilnehmerInnen wirklich viel an sofort verfügbarem Können, interessanten Einsichten und natürlich auch Spaß gebracht.

Mit freundlichen Grüßen,
Friedhelm Tippner

Privatunterricht und Ausbildungen auf Anfrage – oder haben Sie Interesse an einem Seminar in Ihrer Umgebung? Mailen Sie mich an!

Bitte vormerken für MAI: Zum 6. Male – das nun schon zur Tradition der Ying Men Schule gewordene LIUHE BAFA-INTENSIVSEMINAR an Pfingsten!

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Seminar Tiertechniken, -prinzipien und Anwendungen aus dem Hsiang Chia (Xiangjia)

Mittwoch, 26. Oktober 2011 9:57

(Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch für Quereinsteiger geeignet!)

Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Ying Men Schule am Samstag, 26. November 2011, statt; Wegbeschreibungen ggfs. per Mail anfordern bzw. sind auf unserer Homepage zu finden.

Beginn: 12.00 Uhr, Ende gegen 18.00 Uhr, ca. 6 Std. Unterricht incl. Pausen.

Die Seminargebühr beläuft sich für Gäste auf 70,- Euro bzw. für Mitglieder der Ying Men Schule auf 60,- Euro pro Person.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Voranmeldung per Email gebeten.

Ausrichter und Referent übernehmen keinerlei Haftung.

Dieses Seminar versteht sich als Ein- bzw. Weiterführung in die Tiertechniken und -prinzipien; basierend auf den Inhalten des Hsiang Chia und anderer traditioneller Neijia (inneren Kampfkünste) sowie der “Aufwandslosen Bewegung”.

 

Aufgrund des großen Interesses …

… und der starken Nachfrage im Unterricht werden wir uns im November – zum letzten Seminar in diesem Jahr – mit den Charakteren, Prinzipien und Techniken der “Tiere des (Hsiang Chia) Gongfu” befassen – als da wären Drache, Tiger, Leopard, Schlange, Kranich und natürlich die Praying Mantis (Gottesanbeterin); alle diese Tierformen sind im Curriculum des Hsiang-Familienstils enthalten.

So unterschiedlich wie diese Tiere, seien sie nun real oder mythisch, sind, so sind auch ihre Bewegungsprinzipien und folglich die daraus entstehenden Techniken.

Anhand diverser (Anwendungs-)Beispiele in differenzierten Schwierigkeitsgraden, die sich in ihrer eleganten Optik als hocheffizient erweisen, nähern wir uns den schillernden und faszinierenden Charakteren dieser Wesen und erreichen möglicherweise, tieferes Verständnis und technisches Können vorausgesetzt, die sogenannten Bestienformen, die den Höhepunkt bzw. das Endziel darstellen – nämlich die Umsetzung dieser Prinzipien in ihrer archaischsten Form.

Überprüfungen und Partnerübungen sind natürlich ebenfalls Bestandteil dieses Seminars; die vorangegangenen haben allen TeilnehmerInnen wirklich viel an sofort verfügbarem Können, interessanten Einsichten und natürlich auch Spaß gebracht.

Mit freundlichen Grüßen,
Friedhelm Tippner

Privatunterricht und Ausbildungen auf Anfrage – oder haben Sie Interesse an einem Seminar in Ihrer Umgebung? Mailen Sie mich an!

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“Über den Zaun …” – Abschlußbetrachtung zu einem ungewöhnlichen Seminarwochenende

Samstag, 1. Oktober 2011 22:01

Am letzen Wochenende im September (24./25.) wurde eine Idee, die Jochen Wolfgramm, Lehrer und Leiter der Bailung Schule Osnabrück  und ich schon seit Monaten geplant hatten, endlich verwirklicht: Ein Seminar, bei dem es darum ging, den SchülerInnen der beiden Schulen die Gelegenheit zu geben, einmal in konzentrierter Form einen Einblick in den Stil bzw. den Unterrichtsaufbau der jeweilig anderen zu bekommen. Das an sich ist nicht unbedingt etwas Neues – ungewöhnlich daran war, daß wir, die Lehrer, unsere Schulen für einen Tag “tauschten”.

SAMSTAG

Jochen, unterstützt von seinem langjährigen Schüler Marvin, war dann also am Samstag Gastreferent bei uns und stellte primär das Babu Tanglangquan (8 Schritte Gottesdanbeterin Gongfu) vor und gab uns darüber hinaus, als Aufwärmübung, noch eine Kostprobe des Tongbeiquan (siehe hier).

Ich dagegen hatte “frei” und konnte Jochens Unterricht, den er mit interessanten Hintergrundinformationen, praktischen Vorführungen und unterhaltsamen Anekdoten angenehm auflockerte, entspannt verfolgen sowie einige Fotos schießen.

Wie schon oben erwähnt, begann Jochen nach dem Vorstellungsteil mit 4 Grundübungen aus dem Tongbeiquan – für die meisten von uns eine völlig neue Erfahrung. Als alle auf “Betriebstemperatur” waren, ging es weiter mit Ständelaufen und Basics aus dem Babu Tanglang, immer wieder erläuternd unterstützt durch anwendungsbezogene Partnerübungen, die Jochen, assistiert von Marvin, eindrücklich demonstrierte. Zum Abschluß des Seminars unterrichtete Jochen die Qi Shou (7 Hände) – eine Basishandform aus dem Babu Tanglangquan – die er uns vom Ablauf sowie von den Anwendungen beibrachte. Zusammenfassend möchte ich sagen, daß ich Jochens Art, den Unterricht zu gestalten, sehr interessant und abwechslungsreich empfand: Er verfügt nicht nur über profunde Kenntnisse im Gongfu, sondern auch über eine gehörige Portion augenzwinkernden Humors mit einem Schuß Selbstironie – eine Eigenschaft, die ich sehr schätze; darüber hinaus ist er sehr offen für alles Neue.

Ein gemeinsames Essen – wir ließen uns leckere gebratene Nudeln von einem kleinen, aber feinen chinesischen Imbiß aus Norf schmecken – rundete den Samstag ab und wir hatten während der Mahlzeit nochmals Gelegenheit, Fragen an Jochen und Marvin zu stellen. Als Überraschungsgast erschien noch Christian Kubiak aus Herne, der sich zu unserer lockeren Runde gesellte.

Bevor ich jetzt zu meinen Erlebnissen als Gastreferent in Jochens Schule bzw. zum Fazit des Wochenendes komme, möchte ich erst noch einigen unserer TeilnehmerInnen des Seminars Raum geben, ihre Eindrücke zu schildern.

 

Christian:

Das Babu Tanglang Seminar hat sich als sehr lehrreich, anspruchsvoll und spannend herausgestellt. In 6 schweißtreibenden Stunden haben wir ein mir neues Aufwärmtraining, eine Einführung in die stilüblichen Stände sowie eine komplette (kurze) Form inklusive der daraus resultierenden Anwendungen kennenlernen und ausprobieren dürfen.

Dies wurde uns auf hohem Niveau anschaulich demonstriert sowie die Prinzipien und Techniken nachvollziehbar erklärt und mit interessanten Hintergrundinfos vermittelt, wobei auch der Humor nicht zu kurz kam.

Der Hauptaugenmerk lag insbesondere darin, das Gezeigte alleine und in Partnerübungen auszuprobieren. Das hat für meinen Teil besser geklappt als befürchtet und so war ich am Ende des Seminars erschöpft, aber happy. Mein Dank geht an Jochen Wolfgramm für seine freundliche und gelassene Art und dafür, daß er uns an seinen “geheimen” Techniken hat teilhaben lassen, an Friedhelm, der das Seminar in der Ying Men Schule ermöglicht hat und last but not least an Jochens Assistenten Marvin, der mit Engelsgeduld das frisch Erlernte an sich ausprobieren ließ.

Sabine K.:

Das Seminar zu der mir bis dahin völlig unbekannten Tang Lang Form war so gestaltet, daß sich tatsächlich ein umfangreicher Überblick über die Form bot.

Was wir selber aus Zeitmangel nicht üben konnte, hat Jochen Wolfgramm mit seinem Schüler eindrücklich vorgeführt. Das Zerlegen der von uns erlernten Teilform in die einzelnen Schritte, die gleich wieder zur direkten Anwendung in Partnerübungen führten, fand ich sehr anschaulich. Außerdem hat es natürlich Spaß gemacht.

Mit einem Augenzwinkern stellte Jochen auch die historischen Hintergründe seiner Kampfkunst vor. Besonders gut fand ich die Möglichkeit, nach dem straffen Trainingsprogramm Fragen stellen zu können. Diese sind alle, teilweise auch wieder durch Vorführung einer Form, beantwortet worden.

Das “warm up” hat mich ehrlicherweise völlig geschafft und mir ist ein guter Muskelkater an einer mir bislang noch nicht begegneten Stelle übrig geblieben. Ansonsten finde ich es immer wieder interessant, die Vielschichtigkeit des sogenannten “Kung Fu” kennenzulernen. Dies hilft auch, die Form, die man selber trainiert, mal aus einem völlig anderen Winkel zu betrachten.

Schön war auch der Abschluß bei dem wirklich vorzüglichen chinesischem Essen (natürlich sehr passend zum kulturellen Ursprung unserer Kampfkünste).

Daniel:

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich habe viele Übungen in Verbindung mit Deinen Übungen aus unserem Unterricht gebracht, da ich denke, daß es die gleichen Prinzipien beinhaltet.

Der Aufbau des Seminars war echt sehr gut gelungen und die Zeit verging wirklich wie im Flug. Die Form habe ich zu Hause für mich mal auf Video aufgenommen, so daß ich sie gegebenenfalls üben kann. Ich fand die Form kurz und knackig und zum Üben der Prinzipien meiner Meinung nach echt gut.

Die Rückmeldung habe ich Jochen und Marvin aber auch schon gegeben. Der einzige Nachteil war, daß ich hinterher so kaputt war und noch nicht mal mehr reden wollte oder konnte. Trotzdem fand ich auch das gemeinsame Essen zum Abschluss sehr schön.

Magda:

Ich fand das Seminar gut, weil ich viele neue Ideen und Eindrücke gewinnen konnte. Besonders hat mir gefallen, daß wir die Form und direkte Anwendungen dazu geübt haben. Außerdem fand ich, daß es wie immer eine gute Gruppe und die Stimmung auch sehr schön war.

Martina:

Ich finde den Unterricht mit unterschiedlichen Lehrern immer wieder spannend und raumgebend für neue Impulse der inneren Kampfstile und wenn das Seminar dann noch so schön anwendungsorientiert ist sowie sehr gut unterrichtet, dann macht das auch noch richtig Spaß.

Oliver:

Mir hat der Samstag gut gefallen. Unser Gastdozent Jochen transportierte seine Begeisterung für seinen Stil gut rüber und er hat eine erfrischend offene Einstellung gegenüber anderen Kampfkünsten. Er hat die richtige Mischung zwischen Informationen zu seinem Stil und praktischer Anwendung der von ihm vorgestellten Techniken gefunden.

Bettina:

Es ist ja meistens spannend, über den Tellerrand zu gucken. In diesem Sinne hatte ich mich auf das Seminar mit dem Gastlehrer Jochen Wolfgramm in der Ying Men Schule richtig gefreut. Jochen verstand es dann auch außerordentlich gut, die Zeit für die verschiedenen Aspekte seines Trainings zu nutzen. Von Aufwärmübungen und einer gelungenen theoretischen Einführung zum Babu Tang Lang über konkrete Anwendungen und  interessanten Partnerübungen bis zur Vermittlung einer speziell ausgewählten Form – es wurde nicht eine Sekunde langweilig und für alles war ausreichend Platz und Zeit. So entstand eine unverkrampfte und dabei immer konzentrierte Atmosphäre, in der ich nicht nur Vorgegebenes lernen konnte, sondern auch Raum hatte, das Neue auszuprobieren. Ein sehr intensiver Tag, an dessen Ende ich mich  auch durch die abschließende gemeinsame Mahlzeit so richtig gestärkt fühlte.

Patrick:

Der “Blick über den Zaun” hat mir sehr gut gefallen. Durch die Möglichkeit, sich einmal in komprimierter Form mit einem fremden Stil zu befassen, ergab sich für mich die Situation, meine eigenen Fähigkeiten zu hinterfragen und von einem anderen Standpunkt zu betrachten.

Anja:

Hmm, mir fällt es etwas schwer, das in Worte zu fassen.

Ich kann nur sagen, dass ich es beeindruckend fand, wie viele Prinzipien sich stilübergreifend wiederfinden; nicht nur, weil ich auch einen Mantis-Stil praktiziere – über die Gemeinsamkeiten freut man sich, von den Dingen, die anders gemacht werden, kann man profitieren. Diese Art von Austausch ist viel zu selten!

Thomas:

Das Tang Lang Seminar am vergangenen Samstag war mal wieder außergewöhnlich klasse.

Nach dem ich über 20 Jahre einen anderen Tang Lang Stil bei Dir lernen durfte, war ich ziemlich gespannt auf diesen ähnlichen Stil. Meine Erwartungen wurden absolut erfüllt. Ich konnte eine Menge Parallelen zu meinem “alten” Stil finden; es machte richtig Spaß alte Bewegungsabläufe wieder zu entdecken plus neue zu erleben, was u.a. auch an den Elementen des Tongbei gelegen haben dürfte.

Jochen Wolfgramm ist ein sehr guter und sympathischer Lehrer, der seinen Stil hervorragend vermitteln konnte. Gleichzeitig war er offen für Fragen und motivierte die Teilnehmer dazu, ihre eigenen Erfahrungen in die Bewegungen einfließen zu lassen. Es war – mal wieder – ein rundum gelungenes Seminar.

Es ist nur schade, daß Osnabrück nicht um die Ecke liegt, ansonsten würde man sich sicherlich öfter wiedersehen.

Dorothee:

In kompakten 6 Stunden habe ich Einblicke in einen interessanten Stil erhalten, etwas von dessen “inneren” Qualitäten erfahren und wirkungsvolle Trainingsmethoden kennen gelernt. Dabei zeigte sich Jochen Wolfgramm als Lehrer, dem es nicht darum ging, seinen Stil als ultimativen zu verkaufen, sondern Prinzipien vorzustellen, die wir zunächst einmal kennen lernen und mit denen wir experimentierten sollten. Er begrüßte es ausdrücklich, daß wir die Übungen und Techniken mit eigenen Erfahrungen verknüpften und für uns passend machten – eine erfrischend offene Haltung, durch die ein ernsthafter Austausch möglich war.

Danke, Jochen und Marvin!

Sabine G.:

Dieses Seminar hat mich sehr begeistert. Es hat einfach Spaß gemacht, so anwendungsbezogen eine Form zu erlernen und auch einmal eine andere Herangehens- und Sichtweise kennenzulernen. Schon die Aufwärmübungen – insbesondere das “Schultergelenk massieren” und das Ständelaufen – waren eine kleine Herausforderung, die mich auch am nächsten Tag noch an das Seminar erinnert hat. Interessant war, mit all den netten Mitstreitern das Gelernte auszuprobieren und mal wieder zu sehen, daß das richtige  Distanzgefühl sich erst entwickelt, wenn man sich auf einen menschlichen Partner einstellen muß. Die anschließende Gesprächsrunde mit Abendessen war ein schöner Ausklang. Es fehlte von der Stimmung her nur das  Lagerfeuer ;-) .

Ich würde mich wirklich sehr über ein weiterführendes Seminar freuen. Danke an Jochen und Marvin für die vielen theoretischen und handfesten neuen Erkenntnisse! Und danke an Friedhelm für die Organisation!

SONNTAG

Nach einer problemlosen Autofahrt kamen Barbara und ich Osnabrück an – Jochen empfing uns gastfreundlich mit einer Tasse Kaffee und Plätzchen. Die Zeit bis zum Seminarbeginn verbrachten wir mit interessanten Gesprächen und entdeckten erneut, daß wir in vielen Punkten auf gleicher Wellenlänge waren. Indessen trudelten nach und nach die SchülerInnen ein und dann ging es los.

Ich will mich jetzt nicht in Details verlieren, wie mein Unterricht verlaufen ist – der/die geneigte LeserIn mag sich hier selber ein Bild machen. Aber ich möchte betonen, daß mir die Stunden in der Bailung-Schule wie im Fluge vergangen sind – die SeminarteilnehmerInnen waren durch die Bank motiviert, engagiert und interessiert, ein für sie vollkommen neues System kennen zu lernen und legten sich mit Begeisterung ins Zeug. Ich muß allen BailungerInnen ein Kompliment machen: Ihr wart alle wirklich voll bei der Sache und es hat mir mehr als nur große Freude bereitet, Euch an das Liuhe Bafa heran zu führen.

Wie am Samstag saßen wir hinterher in netter Runde zusammen und aßen eine Kleinigkeit, dabei gab es eine Menge Fragen, Antworten und Lachen; als wir schließlich aufbrechen mußten, fuhren wir mit dem guten Gefühl, mit sehr netten Menschen einen wirklich schönen Tag verbracht zu haben.

FAZIT

Es ist schon verwunderlich, daß selbst heutzutage nicht alle Gongfu-Lehrer so wie Jochen bzw. wenige andere mir bekannte Lehrer diese offene Einstellung zu anderen Schulen und Stilen pflegen. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert, die Zeit der Geheimniskrämerei, die vielleicht im alten China noch angebracht war, ist vorbei – “über den Zaun” zu blicken ist ein Konzept, an dem sich meiner Meinung nach viel mehr Lehrer, Schulen und Stile beteiligen sollten. Denn letztendlich gibt es dabei nur Gewinner, es profitieren alle Beteiligten: Etwas Neuem, Unbekannten zu begegnen erweitert den Wissenshorizont; etwas dazu zu lernen kann niemals verkehrt sein …

 

Liebe Grüße,
Friedhelm

 

Und hier nun endlich die versprochenen Bilder – viel Spaß!

 

Unser Gastreferent Jochen Wolfgramm

Einführungsvortrag über Historie und Prinzipien

Aufwärmtraining aus dem Tongbeiquan - "die Schultern massieren"

Marvin zeigt, wie's richtig gemacht wird

Ständelaufen und Basistechniken

Erklärende Vorführung zu den Basics

Kleine Korrekturen

Und immer wieder Demonstrationen zum Hintergrund der Bewegungen

Rasant!

Eine typische Mantis-Technik

Blitzschnell und wirksam sind die Techniken des Babu Tanglangquan

Die ersten Bewegungen aus der Qi Shou (7 Hände) Basisform

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